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Michael Geitner

Equikinetic vor dem Einreiten???

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Oft hören wir …“ja aber, für junge Pferde ist so eine enge Wendung doch Gift.“
Ja, wenn die armen Youngsters mit 180 durch die Quadratvolte gescheucht werden, dadurch ihre Balance gar nicht erst finden, ihre Beine nicht sortieren können und noch schiefer werden, als sie eh schon sind. Aber meistens sehe ich solche Bilder eher auf einem großen Zirkel.
Richtig und behutsam aufgebaut ist die Equikinetic ein Segen vor dem Anreiten. Mit Jungpferden beginnt man ganz individuell. Da spielen am Anfang Stellung und Biegung noch gar keine Rolle. Wichtig ist, dass sie Vertrauen fassen und losgelassen werden. Wenn Sie Vertrauen in die Quadratvolte gefasst haben, beginnt man vorsichtig an Stellung und Biegung zu arbeiten. Und je nach Pferd, kann nach 2 Runden Schluss sein, andere meistern das schon ein höheres Pensum. Die Equikinetic verlangt den Pferden zudem hohe Konzentration ab und da es bei den „Kleinen“ in dieser Hinsicht manchmal noch gewaltig mangelt, sind kurze Einheiten die sichere Variante, das schützt vor Überforderung.
Die Quadratvolte gibt dem noch unausbalancierten Pferd die Form des Kreises vor und ihm fällt es leichter, sich darin zurechtzufinden, als auf einem 18m Zirkel auf dem sie ihrer natürlichen Schiefe hilflos ausgeliefert sind. Die Quadratvolte bietet den Pferden Sicherheit und mindert die Angst auf einer Kreislinie nicht fluchtfähig zu sein.Zudem wird mit dem Kappzaum longiert, anstatt ein Gebiss zu verwenden und dadurch unnötige Schmerzen und Widersetzlichkeiten vermieden.
Kurzum, die Jungpferde bekommen eine Laufhilfe, das heißt die Balken begrenzen die Pferde und helfen ihnen dabei richtig zu lasten. Die Vorhand wird auf die Kreislinie eingestellt, die Schulter wird begrenzt und das innere hintere Bein beginnt Last aufzunehmen. Die Pferde fliegen nicht aus der Kurve und lernen sich in dieser effektiv zu bewegen. Das vermittelt Sicherheit. Mit Equikinetic finden sie ihre Balance und sind dann auch in der Lage gut bemuskelt einen Reiter zu tragen. Zudem haben Remonten die mit der Equikinetic auf das Reiten vorbereitet werden, weniger Probleme sich auch auf der „steifen Seite“ zu bewegen, da diese von Anfang an mit gymnastiziert wurde.
Michael Geitner/ Alexandra Schmid
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Bild: Markus Eschbach

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Warum wollen wir einen freien Unterkiefer? Weil die Pferde dann kauen. Ist das so wichtig?

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Ein lockere Unterkiefer spielt hinsichtlich der Stellung und Biegung eine sehr große Rolle.
Ein zweigeteilter Muskel (M. digastricus ) verbindet den Kiefer des Pferdes mit den Proc. paracondylaris, das sind kleine Knochenfortsätze des Hinterhauptbeines, die sogenannten Knorren. An diesen Fortsätzen setzten auch Teile der kurzen Hals und Nackenmuskulatur an, die wiederum mit dem darauffolgenden Wirbel verbunden sind.
Hat das Pferd diesen Muskeln angespannt ist ein lockeres Genick, wie wir uns es wünschen würden, nicht möglich.
Verspannt das Pferd als den Kiefer oder hat zu wenig Kieferfreiheit, etwa durch Sperrriemen, sind diese Muskelketten nicht in der Lage zusammenzuarbeiten. Ein Teufelskreis beginnt, der durchs ganze Pferd läuft. Diese Knochenfortsätze des Hinterhauptbeines „verkannten“ übrigens im ersten Halswirbel, wenn der Kopf des Pferdes hinter die Senkrechte kommt. Zudem scheint das Gehirn über die Lage des Zungenbeins das Gleichgewicht zu berechnen, und ein festgestelltes Zungenbein könnte dieses beeinträchtigen.
Die Zungenbeinmuskulatur verläuft jedoch nicht nur in das Genick des Pferdes, sondern verbindet auch den Kiefer mit und Vorhand. Der Schulter – Zungenbeinmuskel, (M.omohyoideus), und er Brustbein –Zungenmuskel, (M.sternohydoideus). Sind diese Muskeln durch einen festgestellten Unterkiefer verspannt, setzt sich diese Verspannung auch noch über das Brustbein und die Vorderbeine des Pferdes weiter. Kauen lockert diese Muskulatur und entspannt Unterkiefer. Damit also die Muskelketten nicht verspannt werden und zusammenarbeiten können und das Pferd nicht aus der Balance kommt, was die Voraussetzung für Stellung und Biegung ist, ist es unabdingbar, dass das Pferd Kieferfreiheit besitzt und in der Lage zu kauen ist.
Michael Geitner und Alexandra Schmid
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Bild: Eliane Reichelt

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Am Anfang steht der Takt.

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Es ist nicht immer die Angst, die das Pferd vor irgendwelchen Gegenständen hat, die uns das Leben und eine stressfreie Zeit mit dem Pferd, unmöglich machen. Das kommt durchaus häufiger vor, als uns lieb ist. Oft liegt das Problem daran, dass das Pferd nicht gelernt hat, sich ordentlich zu bewegen.
Was das heißt? Nun, Pferde werden z.B. unsicher, wenn sie aus dem Takt und somit aus der Balance kommen und dabei sogar noch eine Kurve laufen sollen. Nicht umsonst stehen Takt und Losgelassenheit an der Ausbildungsskala an erster Stelle. Den Takt zu verlieren, besonders in Situationen, die Pferden fremd, oder sie ihnen körperlich nicht gewachsen sind, machen ihnen Angst.
Den Takt und das Gleichgewicht in einer Wendung zu behalten, macht Pferden anfangs manchmal große Schwierigkeiten.
Haben sie schon mal ein Pferd auf der Koppel, ordentlich in Stellung und Biegung, eine Volte absolvieren sehen … ganz selten. Sie üben es also nicht. Der Mensch muss es den Pferden lernen. Macht man hier jedoch Fehler beginnt entweder die Rennmauskarriere eines Pferdes oder sie werden zum stoischen Denkmal, das man auf dem Platz kaum vorwärts bekommt.
Taktverlust und Balanceschwierigkeiten werden oft mit wegrennen oder Schlurftempo quittiert.
Die mangelnde Ausbildung sich richtig auf Kurven und unterm Reiter bewegen zu können, wird zum Problem, da diese Muster sich aus der Misere zu ziehen besonders gut vom Pferd gelernt werden können.
Pferde müssen lernen ihre Balance zu halten, sich koordinieren zu können, auch mit manchmal etwas wackeligem Menschen oben drauf. Es hat halt nicht jeder Reiter den perfekten Sitz.
Wenn sich Vor- und Hinterhand nur vom Hörensagen kennen, und das Pferd nicht weiß, wie es sich mit Reiter um die Kurven bewegen soll, schafft das Unsicherheit und kann einen ganzen Rattenschwanz von Problemen nach sich ziehen. Oft versucht man diese nur symptomatisch zu korrigieren. Nur ein Pferd, das im Takt und in der Balance ist, kann die positiven Verhaltensweisen und korrekten Bewegungen, die wir uns so sehr von ihm wünschen, lernen.
Vertrauen in die eigenen körperlichen Fähigkeiten gewinnen, und durch die richtige Bemuskelung die Kraft haben, sich effektiv zu bewegen. Krankheiten werden vorgebeugt, wenn das Pferd lernt, sich unterm Reiter balanciert und koordiniert zu bewegen. Arthrosen und Lahmheiten können, wenn das Pferd gelernt hat, korrekt zu “laufen“, durch Fehlbelastung vermieden werden.
Ein gesunder Geist wohnt in einem gesunden Körper … wie beim Menschen! Ein gesunder Körper hilft psychische Probleme, zu vermeiden. Die Kraft und die nötige Muskulatur als Voraussetzung, um überhaupt einen Reiter tragen zu können, werden durch die richtige Ausbildung erst gebildet und müssen erhalten werden. Takt und Losgelassenheit sind nur der Anfang, aber da stehen sie nicht umsonst!
Michael Geitner/Alexandra Schmid
http://www.pferde-ausbildung.de/
Bild: Eliane Reichelt

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In einer Studie zum Verhalten aggressiver Pferde heißt es:

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„Die Gene, ein dünnes Nervenkostüm, Hormone und nicht zuletzt der Mensch haben großen Einfluss darauf, ob ein Pferd zum Rüpel wird oder nicht.“
Im Grunde genommen sind Pferde sehr gutmütige Tiere. Fehler im Umgang, bei der Ausbildung und Haltung können aus Pferde wenig umgängliche, aggressive Wesen machen. Wissen wir doch alle. Ein Herdentier 24 Stunden am Tag in die Box einsperren und sich dann Gedanken machen, wie man es eine Stunde bearbeiten kann, muss negative Auswirkungen auf das Tier haben. Ebenso Leistung abfordern, die das Pferd nicht bringen kann. Nein, nicht unbedingt ein S Parcours, es reicht manchmal das Reiten auf einem Zirkel. Wenn Pferde nicht gelernt haben, sich auf einer Kreislinie zu biegen, kann das schon zu Widerstand führen. Der Classico: Pferd stellt sich beim Longieren frontal zum Menschen und man bekommt es aus dieser Position heraus, fast nicht mehr bewegt.
Ebenso muss ein Pferd lernen sich führen zu lassen. Es sieht sich sonst leider in der Rolle diese Führung selbst zu übernehmen. Nach dem Motto: Bin ich zu schwierig, bist Du zu doof“.
Haben Pferde einmal Verhaltensmuster entwickelt und gefestigt, sind diese oft sehr schwer zu korrigieren. Sie sind nicht gesellschaftsfähig. Das müssen Pferde aber sein, sonst werden sie aussortiert oder zum Wanderpokal. Sie werden für ihre Umwelt zur Gefahr.
Position, Ausbildung Haltung. Wir stehen eben nun mal in der Pflicht und haben es in der Hand, wie ein Pferd sich in der menschlichen Welt verhält. Korrekturen sind immer schwierig. Sie brauchen Zeit, Wissen und Geduld. Wie tickt so ein Pferd, was braucht es und wie bekomme ich einen verlässlichen Partner?
Können wir alles lernen, es muss nur die Bereitschaft da sein es zu wollen und es dann auch zu tun.
Michael Geitner u. Alexandra Schmid
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Relax

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Losgelassenheit kommt in der Ausbildungsskala gleich nach dem Takt. Zweifellos eng miteinander verbunden. Losgelassenheit, bedeutet die Zwanglosigkeit der Psyche, sowie die Unverspanntheit der Muskelketten… wie schauts denn aus???? Über diesen Zustand „Losgelassenheit“ des Pferdes sollten alle man nachdenken. Ohne die ist es nämlich nicht möglich, ein Pferd zu gesund zu „arbeiten“. Oft will man viel zu schnell, viel zu viel. Losgelassenheit bedeutet für mich, dass ein Pferd in der Lage sein darf seelisch entspannt zu sein. Somit ist die Voraussetzung geschaffen, damit es zuhört und lernen kann. Körperliche Losgelassenheit bedeutet auch das harmonische Zusammenspiel der Muskelketten. Reißt ein Pferd den Kopf hoch, verspannt es sich irgendwo oder der Kopf wird mit rückwärtswirkenden Zügeln gehalten, ist das nicht möglich. Es wird kein Zusammenspiel der Muskelketten geben, und somit ist schon mal eine Anlehnung nicht möglich. Ein Pferd lernt, loszulassen und sich auf seinen Menschen einzulassen. Je öfters es dabei nicht behindert wird, desto schneller geht das dann auch. Auch das herunterbinden des Kopfes, fördert nicht unbedingt einen losgelassenen Zustand! Wie so oft: Es liegt an uns. Verspannt sich ein Pferd, weil es sich Sorgen macht, wird automatisch versucht die Fluchthaltung einzunehmen… Kopf hoch, Rücken weg, diese Haltung signalisiert dem Kopf wiederum Stress und Flucht. Das Pferd ist im Körper und im Kopf verspannt, kann weder zuhören, noch lernen oder sich gesund bewegen. Ein ewiger Kreislauf. Unser Job ist es dafür zu sorgen, dass sich das Pferd im Kopf, sowie muskulär entspannt, um gesund zu bleiben und um das erfüllen zu können, was wir uns von ihm wünschen.
Michael Geitner / Alexandra Schmid

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Wenn der Geduldsfaden reißt:

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Equiplace…gibt auch den Mensch mal Zeit zum Durchatmen

Erfahrungsgemäß sind nicht nur Pferde während einer Einheit in der Bahn manchmal aufgeregt, hibbelig, nervös, ängstlich oder auch unmotiviert. Nicht nur Pferde haben gelegentlich einen schlechten Tag, sondern auch wir. Der Equiplace gibt uns Zeit zum Durchatmen.

Wer kennt das nicht? Wir gehen, aus welchen Gründen auch immer, schon schlecht gelaunt zum Pferd, haben oft den Druck, dass es bewegt werden muss. Zu allem Übel sitzen wie auf Kommando auch noch die Bandenschwalben in der Halle und bewerten das Ganze fachmännisch, also machen wir sowieso alles falsch. Der Puls ist schon sehr hoch und die Gesichtsfarbe hat sich bereits ins rötliche verschoben. Unser Pferd merkt diese Anspannung natürlich. Pferde spüren sofort die positive oder auch wie in diesem Fall negative Energie, die ihre Menschen ausstrahlen. Und so wird unser Pferd nun, genau wie wir, ebenfalls sehr angespannt sein und deshalb erst recht nicht in unserem Sinne reagieren.

Negative Emotionen wie Angst, Ärger, Frust oder Ungeduld eskalieren nicht und lösen sich durch diesen geplanten „Break“ in der Regel schneller auf. Die kurzen Einheiten helfen Ihnen dabei, sich besser zu konzentrieren. Und nach der kleinen Pause haben Sie die Gelegenheit neu anzusetzen. Sie sollen keineswegs emotionslos ans Pferd gehen, denn wir sind alle nur normale Menschen, aber negative Gefühle schaden unserer Arbeit mit dem Pferd. Der Equiplace kann uns auch an solch einem schwierigen Tag helfen, positiv und gelassener zu reagieren.

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Arthrose und Equikinetic

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Ich habe Arthrose im Knie. Mir hat es einmal den Knorpel weggesprengt, seitdem Probleme und den berühmten stechenden Schmerz. Achte ich nicht darauf, dass ich meine Beinmuskulatur auf einem gewissen Niveau halte, komme ich keine Treppe mehr hinunter.
Bei Pferden ist das nicht anders, außer, dass sie nicht sooft die Kellertreppe runter müssen.
Muskulatur lindert Schmerzen!
Sehr viele Pferde die an Arthrose leiden, haben in der Equikinetic schon eine deutliche Schmerzerleichterung erfahren.
Die gelenksnahe Muskulatur wird aufgebaut und unterstützt die Gelenke.
Nur „geradeauslaufen“ baut kaum Muskulatur auf. Schon durch leichte Hankenbeugung und Biegung in der Quadratvolte, wird die Muskulatur gefordert und wächst.
Durch das Geraderichten und die verbesserte Rumpfmuskulatur, erhält das Pferd die Möglichkeit, korrekt zu laufen zu dürfen. Durch die Bewegung wird die Synovia in den Knorpel einmassiert und besser erhalten.
Equikinetic ihm hilft dem Pferd, alte und falsche Bewegungsmuster umzutrainieren. Alleine dadurch, dass die Gelenke nicht mehr fehlbelastet werden, wird das Krankheitsbild der Arthrose deutlich verbessert. Equikinetic baut auch im Schritt Muskulatur auf, es muss nicht zwingend der Trab sein. Gerade bei Pferden mit Arthrose sollte unbedingt auf die Tagesform geachtet werden. Es gibt Tage da zwickt es mehr, an anderen Tagen geht es gut.
Die verbesserte Durchblutung und die deutliche positive Veränderung des gesamten Organismus, sind zur Heilung oder Milderung von Krankheiten, egal welcher Art, immer von äußerst wichtiger Bedeutung.
Michael Geitner u. Alexandra Schmid
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Gewohnheiten – Fluch und Segen

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Sie kennen das! „Nicht auf die Mähne gucken, schauen Sie nach vorne!“ Sie haben sich das angewöhnt und Ihr Gehirn hat diese Gewohnheit automatisiert. Wenn Sie bewusst nach vorne schauen, geht das, aber sobald sie sich wieder auf etwas Anderes konzentrieren oder Stress bekommen, fallen Sie wieder in das alte Muster zurück und ihr Blick lässt die Mähne nicht aus den Augen. Sie müssen Bewegungen schon sehr oft wiederholen, bis diese sich diese fest in ihren grauen Zellen verankern.
Pferde geht es nicht anders. Um die natürliche Schiefe oder auch Unarten die sich für ihr Pferd gelohnt haben zu korrigieren müssen Sie dranbleiben. Natürlich. Repitio est mater studiorum! Die Wiederholung ist die Mutter des Lernens. Allerdings müssen sie noch ein paar Komponenten hinzufügen, bis das auch alles abgespeichert ist, was da wiederholt wird. Aufmerksam sollte ihr Pferd sein und wenn es dauerhaft abgespeichert werden soll, muss der Anreiz dazu attraktiv genug sein.
Pferde lernen nicht nur Positives. Auch für uns negative Verhaltensweisen, werden von Pferden sehr schnell gelernt. Sitzt der Spanische Schritt ist das sehr schön, allerdings bietet das Pferd diesen auch mal an, wenn Sie etwas ganz Anderes abfragen. Manche Pferde hören dann gar nicht mehr damit auf! Hat Ihr Pferd sich angewöhnt mit dem Vorderfuß zu scharren, wenn es ein Leckerli möchte, bekommen Sie das ganz schwer wieder raus, denn es wurde dafür oft genug positiv belohnt und die Möglichkeit, dass es irgendwann einmal wieder eines bekommt, wenn es nur lang genug scharrt, besteht. Hat bisher immer funktioniert. Hat ein Pferd gelernt die Balance in den Kurven zu halten, wird es auch in anstrengenden Situationen, nicht in seine alten Gewohnheiten zurückfallen. Wir müssen darauf achten, was und wie wir unseren Pferden etwas beibringen. Oft ist man selber in den alten Gewohnheiten gefangen und wundert sich dann, dass es mit dem Pferd nicht klappt.
Alexandra Schmid und Michael Geitner

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Wie Sie Ihr Pferd Schritt für Schritt zum Ignoranten machen

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Viele haben es schon erfolgreich geschafft. Ihre Pferde reagieren nicht mehr. Egal ob sie ihre klopfenden Absätze einsetzen, oder ihr Pferd an der Longe etwas aus dem Mittagsschlaf aufwecken möchten. Übergänge vom Schritt in den Trab? „Terab, Teeeerab, Teeeeeerab. Auf komm jetzt aber: Teeeeerab.“ Nach einer gewissen Einlaufzeit, die dem Pferd dann zugestanden wird, geht es doch noch. Ein Traum. Viel müssen die Zeit schon extra einplanen, wenn sie ihr Pferd vom Stall an den Anbindeplatz führen möchten. Vorne wird gezogen und der Hals des Pferdes immer länger. Aber warum sollte das Pferd das Tempo ändern? Geht doch auch so. Gut Ding will eben Weile haben. Erstens sind Pferde Energiesparer und zweitens bestimmen sie gerne das Tempo. Natürlich funktioniert das auch in die andere Richtung. Ein Pferd möchte wahrscheinlich nicht sofort stehenbleiben nur, weil Sie es gerade für günstig halten. Schließlich werden da eine ganze Menge Kilos bewegt. Also, laaaangsam auslaufen lassen. Besonders interessant werden solche Situationen dann, wenn man eine stark befahrene Straße überqueren möchte. Es gibt auch Rennmäuse, die sich partout nicht verlangsamen lassen, da haben wir dann statt den klopfenden Absätzen, die ziehenden Zügel. Es gibt da einige Möglichkeiten wie erfolgreich verhindert werden kann, dass ein Pferd auf Hilfen fein eingestellt wird. Achten Sie nie darauf, wie ihr Pferd reagiert, um die Hilfe eventuell wiederholen oder weglassen zu müssen und wichtig sind möglichst große Abstände zwischen Ihren Hilfen und der Reaktion des Pferdes. Es gibt da ein Wort dafür, was das Pferd nicht lernt. Schenkelgehorsam. Bedeutet, dass das Pferd prompt und „durchlässig“ auf die Hilfen reagiert, egal ob im Sattel oder vom Boden aus. Leider wurden solche Pferde systematisch desensibilisiert. Timing und Konsequenz im Umgang mit den Hilfen werden völlig ignoriert. Das Problem ist, wir sind oft auch nicht aufmerksam genug, dass wir unsere Hilfe, just in time, einsetzen. Die Hilfen müssen zum richtigen Zeitpunkt, in der korrekten Intensität erfolgen. Das aber zu erkennen, erfordert eben auch manchmal etwas Erfahrung und Aufmerksamkeit seitens des Menschen.
Michael Geitner u. Alexandra Schmid

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Die zwei Seiten…

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Was ein Pferd auf der linken Seite lernt, muss man ihm auch von der rechten Seite beibringen. Soweit so gut, weiß jeder, macht jeder. Warum das so ist, wissen wenige. Daran ist nicht nur die Händigkeit „schuld“. Die Gehirnhälften der Pferde sind nicht in dem Maße miteinander vernetzt, wie die des Menschen. Was ein Pferd auf der einen Seite an Bewegungen oder Berührungen lernt, kann nicht automatisch auf die andere Seite übertragen werden. Vor allem bei Pferden, die nicht viel Umgang mit dem Menschen hatten und sich noch nicht berühren lassen, ist das in seiner Ursprünglichkeit sehr schön zu beobachten. Am einfachsten kann man sich solchen Pferden frontal nähern. Sie versuchen ihre empfindlichen angreifbaren Seiten zu schützen. Die linke Seite zu berühren ist dann meist einfacher, als die rechte Seite anzufassen.
Links ist dann schon kein Problem mehr, während sie sich rechts noch partout nicht anfassen lassen. Die meisten haben jetzt nix mit halben Wildpferden zu tun, aber auch unsere Pferde, die wir täglich arbeiten, ist der Unterschied zwischen linker und rechter Seite oft noch sehr gut zu beobachten. Macht das Aufsteigen Probleme, ist es z.B. immer ratsam, den Kopf des Pferdes auf die rechte Seite wenden zu lassen, damit es die Zusammenhänge des Aufsteigens leichter verknüpfen kann.
Darum alles beidseitig machen, damit Pferde die Chance haben von beiden Seiten zu lernen, und die Vernetzung der Hirnhälften gefördert wird. Das macht uns und den Pferden den Alltag einfacher.
Michael Geitner und Alexandra Schmid
Bild: Eliane Reichelt

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So verdient man sich die Glitzersteinchen….

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Wir werden uns viel Ärger mit dem Artikel einhandeln, aber bitte nicht so ernst nehmen. Jedem sein Bling Bling 😉

Wir Pferdeliebhaber geben Unmengen an Geld aus. Angefangen vom Pferdemüsli, welches sich locker auf dem Frühstücksbuffet eines 3 Sternehotels präsentieren könnte, über modern designte Pferdedecken, nebst farblich passenden Bandagen und Halfter, bis(leider) hin zu
den unglaublichsten Hilfszügeln und abenteuerlichsten Gebissen.
Nicht zu vergessen die säuberlich geschnippelten Biokarotten, die Schatzi, vor dem 3 Sterne Müsli, mundgerechten Häppchen serviert bekommt.

Das Highlight eines jeden modebewussten Reiters sind natürlich die Glitzersteinchen im Stirnriemen, an der 200 Euro teuren Reithose und natürlich dürfen sie auf der Schabracke nicht fehlen. Ohne die kann man nicht reiten. Das geht nicht. Nicht, dass ich etwas gegen „Bling Bling“ habe, aber
das Geld wäre oft sinnvoller in die eigene, sowie in die Ausbildung des Pferdes investiert. Wenn beides geht ist auch schön…

Wir stehen vor der Koppel und das Pferd weigert sich zu kommen. Auf dem Weg dorthin hatte es den Kopf schon zehnmal im Gras, denn das schmeckt sowieso besser. Wir stehen eine Stunde vor dem Hänger, bis das Pferd uns endlich klarmachen konnte, dass es da auf gar keinen Fall eingehen wird. Loslaufen beim Aufsteigen finden manche Pferde prima und wir werden zu gymnastischen Höchstleistungen animiert, um endlich raufzukommen.

Auch beim Reiten begegnen sich oft zwei Welten. Die des Pferdes und die des Reiters. Oftmals, auch wenn es sich noch so Mühe gibt, ist das Pferd nicht in der Lage die “Hilfen des Reiters” zu verstehen und agiert dann in Eigeninterpretation.
Es nützt dem Pferd nichts, wenn wir die pinken Bandagen anlegen, aber nicht wissen, warum wir nicht am inneren Zügel ziehen sollten.

Die Aussicht auf Glitzersteinchen, die kunstvoll im Stirnriemen verarbeitet sind, wird das Pferd auch nicht dazu bewegen, schneller von der Koppel zu kommen… vielleicht noch die Biokarotten.
Alles harmlos, aber man bedenke, es kann gefährlich werden, nämlich dann, wenn das Pferd sich anfängt, zu wehren, und beschließt, dass wir nicht kompetent genug sind.
Spätestens, wenn Schatzi mit dem Glitzerstirnriemchen unkontrolliert durchgeht oder die Schlaufzügel versuchen die Unterkiefer durchzusägen, ist Schluss mit lustig.

Wissen gepaart mit Erfahrung und der Bereitschaft zu lernen, ermöglichen erst einen partnerschaftlichen Umgang mit dem Pferd und verbessern die reiterlichen Fähigkeiten.
Perfekt werden muss niemand, aber vielleicht hilft uns das zu verstehen, warum das Pferd vor einer Plastiktüte Angst hat oder nicht „gerade um die Kurve“ läuft. Wir können lernen zu verstehen, dann ist sicher auch ein glitzersteinbesetztes Stirnriemchen drin…
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Michael Geitner/Alexandra Schmid
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Warum wir unser Konzept „saugut“ finden!

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Pferde sind wunderbare Tiere. Sie verkörpern Eleganz, Schönheit, Rhythmus, Schwung und Anmut. Von Natur aus, zeigen sie runde, weiche Bewegungen wie eine Katze und schweben fast wie eine Tänzerin, über den Boden…..bis sich jemand draufsetzt.
Pferden wird durch Nichtkönnen oder durch Zwang ihre natürliche Anmut genommen. Unausbalanciert hört man das Trampeln der Hufe auf der Erde und von der Leichtigkeit der Bewegungen, bleibt oft nicht viel übrig.
Nein, wir haben den Stein der Weisen auch nicht gefunden, bzw. eine Abkürzung, um Reiten zu lernen, wir haben ein Zusatztraining. Dennoch ist uns eines klar. Heute wird das Pferd, leider viel zu oft, durch die Kinderstube geschossen. In drei Monaten soll das Pferd alles können. Lesen, schreiben … Einradfahren. Dann in Form gebunden, damit es nach was ausschaut. Nein nicht alle, gottseidank!
Die Ausbilder die sich für ihre Pferde dann Zeit lassen, kosten dann eben, mit Recht, ein paar Euro mehr. Der wichtigste Teil allerdings, ist der Besitzer des Pferdes. Er ist dafür verantwortlich, wie sich das Pferd weiterentwickelt. Dennoch, fehlt vielen Pferden schlichtweg die Basis. Egal, ob vom Boden aus, oder unterm Sattel. Vielen Menschen auch. Das heißt aber nicht, dass man zukünftig bitte die Finger vom Pferd lassen soll, damit man ja nix kaputt macht.
Es gibt sehr gute Konzepte und jeder sollte seines finden. Letztendlich zielen alle auf das Gleiche ab, die Basis muss passen.
Mit Be strict und dem Equiplace Training, lernt man Pferde verstehen und führen und bringt sie zum Zuhören. Der Mensch wird seinerseits zur Aufmerksamkeit gezwungen. Wenn Du beim Pferd bist, bist Du beim Pferd und nicht auf Pokemonjagd.
Equikinetic richtet die Pferde gerade, das geht halt nun mal nicht beim Geradeausreiten, verbessert die Balance, was auch dem Reiter zugutekommt und baut gleichmäßig Muskulatur auf.
Equiclassic-Work ist die Basis der klassischen Arbeit an der Hand, der das Pferd ebenfalls von beiden Seiten gleichmäßig gymnastiziert Last but not least, die Dual-Aktivierung die dem Pferd erlauben, losgelassen, den manchmal wackeligen Reiter auszubalancieren.
Den Kritikern vorweggenommen…Nein, nichts Neues. Pferd ist Pferd und auch wir verwenden altbewährte Ausbildungsmethoden. Dennoch fällt es sichtbar gemacht, um einiges leichter.
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Michael Geitner u. Alexandra Schmid
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Das gute alte „Pass auf!“

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Die absolute Grundvoraussetzung damit man eine Einheit sinnvoll absolvieren kann, ist die Aufmerksamkeit des Pferdes zu haben.
Jetzt denkt sich wieder jeder…bla bla bla… ja,ja ,weiß ich doch. Das ist schön, aber leider wird es, willkommen in der Realität, viel zu wenig von uns umgesetzt. Da longiert man das Pferd in der Equikinetic und das Pferdchen darf sich in aller Seelenruhe, oder auch nicht Ruhe, den Traktor anschauen, der gerade vorbeifährt. Hat der Traktor ja noch nie gemacht! Pferde bringen selbst uns dazu, da hinzuschauen. Hofkino. Kennt wohl jeder.
Das ebenfalls sehr spannende Hallentor, hat die Aufmerksamkeit des Pferdes, manchmal öfters als der Mensch. Nach jeder Runde, wenn sich das Pferd dem Tor nähert, spitz es die Ohren und Blickrichtung Hallentor. Es könnte ja jemand reinkommen. Doch, doch, die Möglichkeit besteht.

Nachdem das Pferd sich dann alles angeschaut hat, wird es manchmal daran erinnert, bitte wieder aufzupassen. Aber erst wenn es vorbei ist…am Hallentor, also eine halbe Runde weiter.
So sollte es nicht laufen. Wenn eine Trainingseinheit absolviert wird, sollte das Pferd währen dieser Zeit bitte auch aufpassen. Wir arbeiten gerne mit Pausen, da hat es Zeit zum Erholen, auch im Kopf.
Ein guter Indikator, ob ein Pferd gerade die Fliegen an der Wand zählt oder konzentriert mitarbeitet, sind die Ohren. In der Equikinetic ist das sehr spannend zu beobachten. Das innere Ohr ist beim Mensch. Ist es das nicht, hört es dem Menschen auch nicht zu. Das andere Ohr „beobachtet“ die Gassen. Läuft es in die Gassen hinein, ist das äußere Ohr nach vorne gerichtet, lauft es aus den Gassen heraus, ist es nach hinten gedreht. Das Pferd konzentriert sich nicht auf den Säbelzahntiger, der durch das Tor kommen könnte, sondern ist absolut aufmerksam bei der Arbeit.
Und jetzt sind wir am springenden Punkt. Es liegt an uns! Wer hätte es gedacht. Wir müssen ebenso konzentriert bei der Sache sein, sonst wird das nichts.

Das Pferd lesen lernen und just in Time reagieren. In dem Moment, indem es auch nur daran denkt wegzugucken, kommt ein Impuls und/oder ein verbales „Pass auf“, der das Pferd sofort wieder zurück zu uns und in die Einheit holt. Das erfordert unsererseits natürlich eine Menge Disziplin und Koordination. Sitzen bei uns die eigenen Bewegungsabläufe, können wir unsere Aufmerksamkeit auch besser aufs Pferd lenken. Ja, man muss alles auf einmal machen, aber da hilft Üben und Routine. Nur wenn beide sich auf das Training konzentrieren, kann das Pferd auch das lernen, was es lernen soll.

In jeder Trainingseinheit, egal was wir mit dem Pferd machen, übernehmen wir die Führungsrolle. Es muss sich keine Sorgen ums Hallentor machen. Auch nicht, ich geb´s ja zu, den brandgefährlichen Plastiktüten, die ja wirklich gemein sind, zu viel Aufmerksamkeit schenken.
Nebenbei entwickelt das Pferd Vertrauen. Wenn Mensch sagt ist nichts, dann ist da nichts und kein Grund da hinzusehen und vielleicht auszuflippen. So entsteht ganz nebenbei übrigens auch Vertrauen. Eben “Wer bewegt wen”!
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Michael Geitner / Alexandra Schmid
Bild: Eliane Reichelt

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Fremdwörter !!!!!

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Ich weiß schon, man mag sich nicht durch diesen ganzen Fremdwörterwulst kämpfen, aber es lohnt sich doch einen Blick zu riskieren.
Gezieltes Training verbessert die Konzentration und die Lernfähigkeit, das bedeutet, dass Pferde dann besser aufpassen und sich etwa Lektionen merken können.

Bewegung macht schlau !

Warum das Lernen in der Bewegung leichter fällt, daran arbeiten derzeit weltweit zahlreiche Forscher.
Tatsache ist, dass bei Studien festgestellt wurde, dass allein durch die Zirkulation des Blutes und durch Wachstum der Muskeln, mehr Sauerstoff und Glucose ins Gehirn gelangen.
Die Qualität der Leistungsfähigkeit der Gehirnzellen, kann ebenso durch ein Neutrophin beeinflusst werden, dass bei Bewegung in der Muskulatur, sowie im Gehirn gebildet wird. Neutrophin ist ein Eiweißsstoff und bewirkt gezielte Verbindungen zwischen den Gehirnzellen. Hier speziell ist das BDNF (brain-derived-neutrophic-faktor) gemeint.
Diese Eiweißverbindung sorgt für eine bessere Vernetzung zwischen den einzelnen Gehirnzellen, den Neuronen. Zunahme der BDNF-Konzentration im Hippocampus, dem Kurzzeitgedächtnis, verbessert dessen Leistung und einer Neuronenneubildung (!). Der Hippocampus ist also ganz wichtig für das Lernen .Neuronale Verbindungen, werden gestärkt. Durch eine vergrößerte synaptische Kapazität, kann das Gehirn besser und effektiver genutzt werden und tägliche Aufgaben leichter bewältigt werden.
Je intensiver das Training ist, je mehr die Muskulatur aktiv ist und aus koordinationstechnischer Perspektive anspruchsvoll gestaltet wird, umso besser funktioniert zudem die Durchblutung in Muskel und Gehirn, da in Regionen des Cortex, im Hippocampus und dem motorischen Cortex. Letzterer ist besonders wichtig, um bewusste Bewegungen auszuführen. Die Auswirkungen machen sich nicht nur körperlich bemerkbar, die allgemeine Konzentration- und Lernfähigkeit steigt, was man sich durchaus auch noch bei älteren Pferden zunutze machen kann!
Koordinative Übungen, Muskelzunahme und deren positive Auswirkungen auf die kognitiven Leistungen sind Vorteile, welche die Dual-Aktivierung sowie die Equikinetic zu leisten vermag und man nutzen sollte.
Michael Geitner und Alexandra Schmid

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Longe-Walking

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Blau/Gelb hat sich vor allem Links/Rechts auf die Fahne geschrieben. Das geht bei Grundübungen, wie dem positionierten Führen los und setzt sich durch die ganze Palette an Trainingsmöglichkeiten, rund um die Dual-Aktivierung, fort. Bei der Dual-Aktivierung, wird das Pferd durch einen Parcours aus blau /gelben Dual-Gassen geritten. Dabei wird nach jedem Durchreiten eines Hindernisses die Hand gewechselt. Die Pferde werden beidseitig gearbeitet und lernen sich in den Gassen und unterm Reiter auszubalancieren.
Longe-Walking ist im Prinzip das Gleiche, nur, dass das Pferd durch den Parcours an der Doppellonge durchgelenkt wird. Der Vorteil gegenüber dem Reiten ist, dass das Pferd das Reitergewicht nicht tragen muss. Gerade bei Rehapferden oder vor dem Anreiten ist das ein sehr sinnvolles Zusatztraining. Zudem, müssen sich Pferd und Mensch konzentrieren, was Kopfarbeit bedeutet.
Was Longe-Walking auch bietet: es hat noch den Spaßfaktor. Es ist wie alles in unseren Programmen, einfach zu erlernen und doch ein sehr effektives Training. In unseren Lehrgängen zeigen wir, was man alles wissen und können muss, um ein Pferd an der Doppellonge durch den Parcours zu steuern, wie man ein Pferd an die Longen gewöhnt und was sonst noch wichtig dabei ist. Da stehen Euch unsere Trainer, die solche Lehrgänge geben, mit Rat und Tat zur Seite.
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“Mein Pferd weiß gar nicht, dass es hinten Beine hat …”

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könnte man manchmal meinen. Wir haben uns gefragt warum das so ist, recherchiert und schon vor längerem diese Erklärung dafür gefunden. Sie bestätigt sich im täglichen Training immer wieder.

Durch die Dual-Aktivierung wird das ganze Pferd ausbalancierter und koordinierter. Warum es so effektiv ist, Gassen zu trainieren, außer dass nebenbei auch noch die Muskeln trainiert werden, die ein Reitpferd braucht, erklärt z.B. die Verbindung zwischen Gehirn und Hinterhand des Pferdes.
Meistens macht es Pferden, wenn sie eine Stange mit den Vorderbeinen übersteigen keine größeren Probleme. Während des Prozesses des Übertretens einer Gasse “aktiviert” das Pferd auf sein Bewegungsgedächtnis. Dabei greift es auf gerade gemachte Erfahrungen, aus dem sensomotorischen und primären Gedächtnis, welche die Erfahrungen nur kurz speichern, und auf die im sekundären und tertiären (Langzeitgedächtnis; automatisierte) gelernte Inhalte zurück.
Hinzu kommen die arttypischen Bewegungen des Laufens, welche ein Pferd im Gegensatz zum Menschen, nicht bewusst lernen muss. Tritt nun das Pferd, nachdem es über Stange mit den Vorderbeinen “gemeistert” hat mit den Hinterbeinen über die Stange, so werden Informationen die die Vorderbeine gemacht und abgespeichert haben an die Hinterbeine weitergeleitet. Die Hinterbeine profitieren sozusagen aus dem Gelernten der Vorderbeine, welche besser mit dem motorischen Kortex, sowie mit den Pyramidenbahnen verbunden sind. Das Pferd wird also fast automatisch die Hinterbeine anheben, wenn es mit den Vorderbeinen zuerst über die Stange gelaufen ist.
Der motorische Kortex und die Pyramidenbahnen enden etwa vor dem Widerrist, die Hinterhand ist hauptsächlich durch das extrapyramidialmotorisches System verbunden, welches mit dem pyramedialen System und somit dem motorischen Kortex verbunden ist.
Dies erklärt, warum Pferde mit den Vorderbeinen besser “ lernen“ und die Hinterbeine quasi mittrainieren.
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Michael Geitner und Alexandra Schmid

noch ein Video dazu:
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Der Zosse macht nicht was wir möchten…

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Die meisten Menschen die ich kenne lieben ihre Pferde. Sie stecken einen Haufen Geld und Zeit in das Pferd- Von Hobby kann man gar nicht reden. Es sind ja schon Familienmitglieder. Was wir Pferdemenschen alle auf uns nehmen, damit es unseren Pferden gut geht, und das tun wir aus Leidenschaft, werden Außenstehende eh nicht verstehen. Zwei Probleme treten jedoch immer wieder auf. Der Zosse macht nicht was wir möchten und …der Rücken!
Wir haben als verbreitete Kommunikationsprobleme mit unserem Pferd und zudem, sind sie oft schlecht bemuskelt oder zu dick.
Wir müssen unser Pferd zum Zuhören bringen und sind in der Pflicht ihnen genügend Muskulatur aufzubauen, damit sie gesund bleiben.
Pferde die als problematisch gelten, fehlt es natürlich sehr oft an Erziehung. Ihnen wurden zu wenig Grenzen und Regeln gesetzt und meistens können sie ihre Menschen nach Herzenslust bewegen.
ABER: häufig gibt es auch noch einen anderen Grund. Diese Pferde haben oft keine Balance. Sie können nicht laufen. Das verunsichert sie und dann gibt es Probleme. Unausbalancierte Pferde fühlen sich oft unsicher und der Rattenschwanz an Problemen, von Losreißen, über Buckeln bis Ausschlagen und Steigen, zieht sich oft hinterher.
Wir müssen unsere Pferde gleichseitig arbeiten, sodass sie auch auf der schlechteren Seite ihr Gleichgewicht und Koordination finden können. Ein wackeliger Reiter obendrauf, macht es oft nicht besser. Einem sicheren Pferd fällt es leichter einen Reiter zu tragen, der auch mal 5cm in der Hüfte einknickt.
Unausbalancierte Pferde haben sich zudem häufig eine Schonhaltung angewöhnt, was wiederum Verspannungen der Muskulatur zur Folge hat.
Beurteile ein Pferd erst nach seinem Charakter, wenn es laufen gelernt hat und dann auch zuhören kann.
Ein Pferd das ausgeglichen und ausbalanciert ist, genügen und gesunde Muskulatur hat und einen Menschen der es zum Zuhören bringt, ist in der Regel kein Problempferd mehr.
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Muskelverspannungen, ein Teufelskreis: Warum das Pferd geraderichten?

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Pferde haben eine Seite, auf der ihnen das Laufen auf einer gebogenen Linie leichter, auf der anderen schwerer fällt. Ebenso wie beim Mensch, spielt dabei die Händigkeit eine große Rolle. Geradegerichtet bedeutet, dass sich das Pferd auf beiden Seiten gleichmäßig ausbalancieren und zu koordinieren kann, was dem Pferd, besonders auf gebogener Linie, schwerfällt. Irgendwie versuchen sie es dann zu kompensieren. Das sind mitunter ganz gruselige Bilder, die man zu sehen bekommt, da oft viel zu schnell longiert und geritten wird. Das Pferd läuft seiner Balance hinterher…also dieses „Vorwärts!“ beim Reiten und Longieren, sollte nichts mit km/h zu tun haben, um es mal zu erwähnen.

Nur in der Kurve ist es möglich, ein Pferd geradezurichten, also dem Pferd die Lauftechnik beizubringen, sich gleichmäßig auf einer gebogenen Linie auszubalancieren. Wird ein Pferd nicht geradegerichtet oder das ganze durch reiterliche Einwirkung noch verschlechtert, begibt sich das Pferd in eine Schonhaltung. Es können schmerzhafte Muskelverspannungen entstehen.
Muskelverspannungen sind schmerzhafte Muskelverhärtungen die entstehen, wenn Muskel, zu langanhaltenden Tonus haben, also Muskelspannung zu lange besteht. Muskeln haben die Aufgabe den Körper zu bewegen und müssen sich an und entspannen. Wird der Muskel zu lange angespannt, kommt es zu oft zu äußerst schmerzhaften Zuständen. Denken wir einmal daran, wenn ein Pferd den Rücken wegdrückt. Der Rückenmuskel kann sich nicht mehr arbeiten, verhärtet und im schlimmsten Falle, atrophiert er.

Aber nicht nur der wichtige lange Rückenmuskel, auf den oft noch geachtet wird, ist von einer enormen Bedeutung. Die Muskulatur arbeitet in Ketten. Ist ein Muskel verspannt und schmerzt dieser, führt das häufig zu einem Teufelskreis aus chronischen Schmerzen.
Schmerzt ein Muskel, versucht das Pferd diesen Bereich zu entlasten und begibt sich in eine Schonhaltung, was wiederum zusätzlich zu Schmerzen im betroffenen Bereich und zu neuen Verspannungen, in anderen muskulären Bereichen führt. Die ursprüngliche Verspannung weitet sich also auf andere Muskelgruppen aus. Zu allem Übel, entsteht ein Schmerzgedächtnis und eine durch falsche Reitweise oder nicht korrigierte Schiefe, werden Schmerzen zum chronischen Problem.
Equikinetic, Dual-Aktivierung und EquiClassic-Work, sind Zusatztrainings, die genau da ansetzten. Verspannungen durch Balance zu vermeiden und eine gleichmäßige Muskulatur aufzubauen.
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Wie? Nur Equikinetic? 90 Tage? Nicht reiten???

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Langweilig? Möglich, aber dem Pferd zuliebe, kann man durchaus aufs Reiten mal verzichten und Ladys…“Bauch, Beine, Po“, macht doch auch nicht immer Spaß. Manchmal muss man sich einen Ruck geben. Es fällt sicherlich nicht leicht, das Reiten mal sein zu lassen. Natürlich braucht da Pferd auch an den Pausentagen Bewegung. Pferde sind Lauftiere. Nicht in die Box stellen und für Auslauf sorgen. Es wird nicht auf Kosten der Rittigkeit gehen, im Gegenteil. Hat ein Pferd zu wenig Muskulatur, hat der Mensch, wenn er dieses Pferd den reiten möchte, die Aufgabe Muskulatur aufzubauen. Am besten hat sich die Equikinetic bewährt, wenn man einen 90 Tage Plan aufstellt und jeden 2. Tag Equikinetic trainiert. Ich verspreche Hoch und Heilig: Das Pferd wird keine Lektion verlernen, die es vorher gekonnt hat!!!
Im Gegenteil- die Pferde werden gleichmäßiger. Durch das Geraderichten, kann das Pferd eventuelle Muskelverspannungen und Schonhaltungen korrigieren und durch die regelmäßigen Handwechsel, werden die Pferde auch auf der „schlechten Seite“ ausbalancierter und koordinierter. Es wird „geschmeidiger“. Sie sitzen nach 90 Tagen auf ihr besser bemuskeltes, oder auch deutlich schlankeres Pferd und ihr Pferd wird sich auch auf der „schlechten Seite“ besser Stellen und Biegen“, da 90 Tage lang beide Seiten des Pferdes gleichmäßig gearbeitet wurden. Lektionen werden nicht verlernt, durch die bessere Koordination und Balance, hat das Pferd auch deutlich mehr Kraft, die Lektionen auszuführen.
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Die longierte Dual-Aktivierung

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Bei der longierten Dual-Aktivierung wird ein Pferd an der Longe durch einen vorher planvoll aufgebauten Parcours longiert. Sie ist für alle Pferde geeignet und eine echte Alternative, oder ein Zusatztraining zum Reiten.
Die longierte Dual-Aktivierung ist super geeignet, zur Verbesserung der Vor- und Hinterhandkoordination und Gymnastizierung des Pferdes. Anstelle Pferde einfach über Stange zu longieren. Der Vorteil sind zweifellos die Dual-Gassen. Bei gewöhnlichen Holsstangen müssen wir die Stangen, vor allem im Trab, in einem Bestimmten Abstand aufstellen, damit das Pferd sich bei einem Fehltritt, keine Verletzungen zufügt.
Zudem wird an der Longe oft nur auf dem Zirkel longiert. Bei der longierten Dual-Aktivierung haben wir mehrere Vorteile. Das Pferd verbessert die Vorderhand-Hinterhandkoordination. Durch die verschiedenen gelegten Abstände der Dual-Gassen, müssen sich die Pferde konzentrieren und jedes Mal bewusst das gelegte Hindernis im Parcours übertreten, sodass das Pferd die Bewegungsabläufe bewusster lernt. Bei festen Abständen lernen das Pferde, nach dem dritten Mal, diese auswendig. Die muskelaufbauende Wirkung bleibt vorhanden, aber das bewusste Übertreten und ein aufmerksames Pferd und somit die Verbesserung der Vor -Hinterhandkoordination geht verloren.
Wir haben bei der longierten Dual-Aktivierung mehr Wechsel zwischen Links und Rechts und zwischen Biegung und Geradeaus. Anstatt also das Pferd nur über Stangen zu longieren, mal die longierte Dual-Aktivierung ausprobieren.
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24. November Equinight und 25. November Equiday im FarmersPlace Gewerbestrasse 111 5314 Kleindöttingen
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