Get the feeling…

By 3. Juni 2014Termine

Die Aufgabe des Reiters ist es mit seinem Pferd im Dialog zu bleiben, es durch den Ausritt oder auch einen Dual-Aktivierungsparcours zu begleiten. In der klassischen Dual-Aktivierung bilden Pferd und Reiter ein Team. Der Reiter bestimmt Richtung und Geschwindigkeit, von dem Pferd wird eine gewisse Einsicht in die Problemlösung, zum Beispiel die Beine zu sortieren, erwartet. Koordiniert und in der Balance zu sein und die Fähigkeit sich in schwierigeren Situationen auch mal selber helfen zu können. In der klassischen Dual-Aktivierung, genauso wie von einem Pferd das im Gelände geritten wird, wird vom Reiter nicht erwartet, dass er sein Pferd so perfekt bedienen kann wie David Garrett seine Stradivari. In der Dual-Aktivierung geht es darum, durch eine gewisse Einsicht des Pferdes die ihm gestellte Aufgabe zu meistern. Neben der Schulung der Balance und der Koordination wird das Pferd auch Selbstvertrauen aufbauen.
Den nötigen Impuls zu geben, welcher zum richtigen Zeitpunkt erfolgen muss, um das Pferd zu motivieren und zu überzeugen durch die monsterbewohnte Ecke zu gehen, an einer Mülltonne vorbeizumarschieren, oder eben nur mal „nur“ über blau gelbe Schaumstoffstangen zu gehen. Dazu braucht es eines, das Gefühl des Reiters für sein Pferd.

Dies fordert Konzentration und Aufmerksamkeit von Pferd und Reiter. Der Reiter muss spüren, wenn das Pferd zögert, dann hat er noch die Möglichkeit einzuwirken und das Pferd muss bereit sein zuzuhören. Ein Prozess der sich entwickeln und wachsen muss.
Pferde sind Muskelleser, zögert das Pferd und der Reiter oben ist sich auch nicht so ganz sicher, oder hat er es einfach verpennt dem Pferd zu signalisieren was er will, wird das Pferd für sich und den Reiter entscheiden müssen.
Verpasst man im richtigen Moment den motivierenden Vorwärtsimpuls zu signalisieren sieht man oft Reiter mit klopfenden Schenkeln und wedelnder Gerte die versuchen (mal nett ausgedrückt) auf das Pferd einzuwirken, um es irgendwie dazu zu bewegen vorwärts zugehen.
Hat das Pferd dann genug von klopfenden Absätzen, beschließt es entweder doch durch die Pfütze, oder das blau-gelbe Dreieck zu gehen oder signalisiert dem Reiter, manchmal sehr deutlich, dass es jetzt genug ist.
Gefühl für das Pferd entwickeln, ein Team mit dem Pferd zu werden, das Pferd ein Stück weit in die Eigenverantwortung zu schicken, ermöglichen dem Pferd durch genügend Wiederholungen, Vertrauen zu seinem Reiter und sich selber aufzubauen.

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Michael Geitner

Pferdetrainer
Michael Geitner (geb. 1964), mittlerweile einer bekanntesten und erfolgreichsten Pferdetrainer Deutschlands wuchs auf einer der ersten Western-Ranches in Deutschland auf. Er ist Autor diverser, erfolgreicher Pferdeliteratur und entwickelte mit “Be Strict“, Dual-Aktivierung und Equikinetic pferdegerechte Trainingsarten die dazu beitragen, die Welt der Pferde zu verbessern. 1999 startete er mit „Be Strict! "eines der besten Konzepte im Umgang und der Problemlösung mit Pferden. Michael Geitner konnte mit “Be Strict“ zahllosen Menschen helfen, ihre Pferde besser zu verstehen und den Umgang mit ihnen erleichtern. Die Geschichten seiner berühmte Pony/Zebradame Zesel, die Auflage der Cavallo 2003 wahrscheinlich um einiges steigerte, war nur ein eindrucksvolles Beispiel von der Wirksamkeit dieses Konzeptes. Be Strict war das Konzept das bis heute eine wichtige Basis im Zusammenleben zwischen Mensch und Pferd darstellt. Konsequenz gepaart mit Güte und Kulanz fordert Michael Geitner zur Wahrnehmung des Partner Pferd auf. Leicht verständlich, auf sehr unterhaltsame „ Geitner Art“ erklärt, war und ist „Be strict“ ein Meilenstein der Pferdeerziehung. Ebenfalls ein Ausrufezeichen im Pferdetraining, setzte Michael Geitner 2003 mit der Entwicklung der Dual-Aktivierung. Ein hoch effektives und erfolgreiches Zusatztraining für alle Sparten der Reiterei, um die Balance und die Koordination der Pferde zu fördern. Die Dual-Aktivierung ist weit mehr. Wissenschaftlich fundierte Erkenntnisse untermauern die Effektivität der Dual-Aktivierung. Da Pferde die Welt weitestgehend in Grauschattierungen sehen, die Farbe Blau und Gelb jedoch wahrgenommen werden, machte Michael Geitner seine „Dualgassen“ in Blau und Gelb. Mittlerweile sind diese Farben zu seinem Markenzeichen geworden. Pferdeexperten aus der ganzen Welt nutzen die Dual-Aktivierung, um im Sport Ausbildung oder Freizeitbereich die Gesundheit und die Leistungen ihrer Pferde zu fördern. Michael Geitner ist Besitzertrainer für Galopprennpferde und erreicht mit ausschließlich „alten“ Pferden erstaunliche Erfolge. Alle Pferde sind heute als Lehrpferde im Einsatz und erfreuen sich bester Gesundheit. 2013 war der Startschuss der Equikinetic. Ein effizientes Muskelaufbauprogramm, das es ermöglicht, das Pferd einfach, aber sinnvoll zu gymnastizieren und effizient Muskulatur aufzubauen. Diese Art des Trainings wird ihren Weg gehen und die Welt von Mensch und Pferd erheblich erleichtern. Mittlerweile konnte Michael Geitner in ca. 450 Lehrgängen mit über 4000 Pferd-Mensch Kombinationen, vielen Pferden und Menschen auf den Weg helfen, eine neue partnerschaftliche Beziehung zu beginnen. Michael Geitner bietet auf seiner Anlage in Rechtmehring die Ausbildung zum Dual-Aktivierungstrainer, sowie die Pferde-Wissen-Kompakt Ausbildung an. Seine Ausbildungen sind praxisnah, verständlich und fundiert und überzeugen Jahr für Jahr sehr viele Menschen, einen neuen Berufsstart mit dieser Ausbildung beginnen.

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Equinight und Equiday. Reitanlage Beck, 63546 Hammersbach / Hessen
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