… und es wird noch heißer.

By 15. Mai 2014Termine

35° im Schatten, Pferde dösend im Energiesparmodus, am besten gar nicht bewegen.
Nachdem dieser Frühling doch etwas mager ausgefallen ist, sie kommen die doch noch, die heißen Tage.
Nicht nur Menschen macht die Hitze zu schaffen. Obwohl Pferde gegen Hitze durchaus Abwehrmechanismen besitzen, haben sie damit wesentlich mehr zu kämpfen als mit Kälte.
Gut, sie sind keine Kamele die ihre Körpertemperatur mal eben auf 42 °C hochfahren können, aber auch Pferde schützen sich, um eine Überhitzung zu vermeiden. Im schlimmsten Fall entstehen irreversible Schäden im Organismus und Proteine denaturieren.
Es kommt es zur Hyperthermie – dem Hitzetod. Damit dieses nicht geschieht, hat sich die
Natur einige Schutzmechanismen einfallen lassen.
Zunächst handeln Pferde instinktiv. Sie suchen kühle Orte mit möglichst kühler Luftbewegung auf, legen sich auf einen kühlen Untergrund. Pferde bilden im Sommer ein kurzes Haarkleid aus, reduzieren die Futteraufnahme und die Aktivität wird vermindert, die Atemfrequenz steigt an. Da sollte man sich auch überlegen, wie intensiv der Ausritt oder das Training an diesen Tagen sein sollte.
Die Körpertemperatur steigt etwas an, aber die Kerntemperatur muss erhalten werden.
Noch was Schlaues, das auch uns bekannt ist, sie schwitzen. Zum Schwitzen benötigt der Körper nicht viel Energie, hat aber einen hohen Abkühlungseffekt, da Verdunstungskälte erzeugt wird. Jedoch muss darauf geachtet werden, dass genügend Wasser zur Verfügung steht und auch Kochsalz sollte aufgenommen werden können, da auch Elektrolyte beim Schwitzen verlorengehen. Wir brauchen kein handgeschabtes Himalaja-Spezialsalz, ein normaler Salzleckstein tut es auch, jedoch sollte es zur Verfügung stehen. Bei hoher Luftfeuchtigkeit ist schwitzen relativ unwirksam.
Genügend Wasser, Salz, schattige Unterstellmöglichkeiten und auf das Training achten und vielleicht mal eine kleine Abkühlung im Fluss oder aus dem Wasserschlauch, dann werden auch heiße Tage gut überstanden.

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Michael Geitner

Pferdetrainer
Michael Geitner (geb. 1964), mittlerweile einer bekanntesten und erfolgreichsten Pferdetrainer Deutschlands wuchs auf einer der ersten Western-Ranches in Deutschland auf. Er ist Autor diverser, erfolgreicher Pferdeliteratur und entwickelte mit “Be Strict“, Dual-Aktivierung und Equikinetic pferdegerechte Trainingsarten die dazu beitragen, die Welt der Pferde zu verbessern. 1999 startete er mit „Be Strict! "eines der besten Konzepte im Umgang und der Problemlösung mit Pferden. Michael Geitner konnte mit “Be Strict“ zahllosen Menschen helfen, ihre Pferde besser zu verstehen und den Umgang mit ihnen erleichtern. Die Geschichten seiner berühmte Pony/Zebradame Zesel, die Auflage der Cavallo 2003 wahrscheinlich um einiges steigerte, war nur ein eindrucksvolles Beispiel von der Wirksamkeit dieses Konzeptes. Be Strict war das Konzept das bis heute eine wichtige Basis im Zusammenleben zwischen Mensch und Pferd darstellt. Konsequenz gepaart mit Güte und Kulanz fordert Michael Geitner zur Wahrnehmung des Partner Pferd auf. Leicht verständlich, auf sehr unterhaltsame „ Geitner Art“ erklärt, war und ist „Be strict“ ein Meilenstein der Pferdeerziehung. Ebenfalls ein Ausrufezeichen im Pferdetraining, setzte Michael Geitner 2003 mit der Entwicklung der Dual-Aktivierung. Ein hoch effektives und erfolgreiches Zusatztraining für alle Sparten der Reiterei, um die Balance und die Koordination der Pferde zu fördern. Die Dual-Aktivierung ist weit mehr. Wissenschaftlich fundierte Erkenntnisse untermauern die Effektivität der Dual-Aktivierung. Da Pferde die Welt weitestgehend in Grauschattierungen sehen, die Farbe Blau und Gelb jedoch wahrgenommen werden, machte Michael Geitner seine „Dualgassen“ in Blau und Gelb. Mittlerweile sind diese Farben zu seinem Markenzeichen geworden. Pferdeexperten aus der ganzen Welt nutzen die Dual-Aktivierung, um im Sport Ausbildung oder Freizeitbereich die Gesundheit und die Leistungen ihrer Pferde zu fördern. Michael Geitner ist Besitzertrainer für Galopprennpferde und erreicht mit ausschließlich „alten“ Pferden erstaunliche Erfolge. Alle Pferde sind heute als Lehrpferde im Einsatz und erfreuen sich bester Gesundheit. 2013 war der Startschuss der Equikinetic. Ein effizientes Muskelaufbauprogramm, das es ermöglicht, das Pferd einfach, aber sinnvoll zu gymnastizieren und effizient Muskulatur aufzubauen. Diese Art des Trainings wird ihren Weg gehen und die Welt von Mensch und Pferd erheblich erleichtern. Mittlerweile konnte Michael Geitner in ca. 450 Lehrgängen mit über 4000 Pferd-Mensch Kombinationen, vielen Pferden und Menschen auf den Weg helfen, eine neue partnerschaftliche Beziehung zu beginnen. Michael Geitner bietet auf seiner Anlage in Rechtmehring die Ausbildung zum Dual-Aktivierungstrainer, sowie die Pferde-Wissen-Kompakt Ausbildung an. Seine Ausbildungen sind praxisnah, verständlich und fundiert und überzeugen Jahr für Jahr sehr viele Menschen, einen neuen Berufsstart mit dieser Ausbildung beginnen.

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Equinight und Equiday. Reitanlage Beck, 63546 Hammersbach / Hessen
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