Termine Archives - Seite 2 von 8 - Michael Geitner - Be-Strict

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Gewohnheiten – Fluch und Segen

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Sie kennen das! „Nicht auf die Mähne gucken, schauen Sie nach vorne!“ Sie haben sich das angewöhnt und Ihr Gehirn hat diese Gewohnheit automatisiert. Wenn Sie bewusst nach vorne schauen, geht das, aber sobald sie sich wieder auf etwas Anderes konzentrieren oder Stress bekommen, fallen Sie wieder in das alte Muster zurück und ihr Blick lässt die Mähne nicht aus den Augen. Sie müssen Bewegungen schon sehr oft wiederholen, bis diese sich diese fest in ihren grauen Zellen verankern.
Pferde geht es nicht anders. Um die natürliche Schiefe oder auch Unarten die sich für ihr Pferd gelohnt haben zu korrigieren müssen Sie dranbleiben. Natürlich. Repitio est mater studiorum! Die Wiederholung ist die Mutter des Lernens. Allerdings müssen sie noch ein paar Komponenten hinzufügen, bis das auch alles abgespeichert ist, was da wiederholt wird. Aufmerksam sollte ihr Pferd sein und wenn es dauerhaft abgespeichert werden soll, muss der Anreiz dazu attraktiv genug sein.
Pferde lernen nicht nur Positives. Auch für uns negative Verhaltensweisen, werden von Pferden sehr schnell gelernt. Sitzt der Spanische Schritt ist das sehr schön, allerdings bietet das Pferd diesen auch mal an, wenn Sie etwas ganz Anderes abfragen. Manche Pferde hören dann gar nicht mehr damit auf! Hat Ihr Pferd sich angewöhnt mit dem Vorderfuß zu scharren, wenn es ein Leckerli möchte, bekommen Sie das ganz schwer wieder raus, denn es wurde dafür oft genug positiv belohnt und die Möglichkeit, dass es irgendwann einmal wieder eines bekommt, wenn es nur lang genug scharrt, besteht. Hat bisher immer funktioniert. Hat ein Pferd gelernt die Balance in den Kurven zu halten, wird es auch in anstrengenden Situationen, nicht in seine alten Gewohnheiten zurückfallen. Wir müssen darauf achten, was und wie wir unseren Pferden etwas beibringen. Oft ist man selber in den alten Gewohnheiten gefangen und wundert sich dann, dass es mit dem Pferd nicht klappt.
Alexandra Schmid und Michael Geitner

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Wie Sie Ihr Pferd Schritt für Schritt zum Ignoranten machen

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Viele haben es schon erfolgreich geschafft. Ihre Pferde reagieren nicht mehr. Egal ob sie ihre klopfenden Absätze einsetzen, oder ihr Pferd an der Longe etwas aus dem Mittagsschlaf aufwecken möchten. Übergänge vom Schritt in den Trab? „Terab, Teeeerab, Teeeeeerab. Auf komm jetzt aber: Teeeeerab.“ Nach einer gewissen Einlaufzeit, die dem Pferd dann zugestanden wird, geht es doch noch. Ein Traum. Viel müssen die Zeit schon extra einplanen, wenn sie ihr Pferd vom Stall an den Anbindeplatz führen möchten. Vorne wird gezogen und der Hals des Pferdes immer länger. Aber warum sollte das Pferd das Tempo ändern? Geht doch auch so. Gut Ding will eben Weile haben. Erstens sind Pferde Energiesparer und zweitens bestimmen sie gerne das Tempo. Natürlich funktioniert das auch in die andere Richtung. Ein Pferd möchte wahrscheinlich nicht sofort stehenbleiben nur, weil Sie es gerade für günstig halten. Schließlich werden da eine ganze Menge Kilos bewegt. Also, laaaangsam auslaufen lassen. Besonders interessant werden solche Situationen dann, wenn man eine stark befahrene Straße überqueren möchte. Es gibt auch Rennmäuse, die sich partout nicht verlangsamen lassen, da haben wir dann statt den klopfenden Absätzen, die ziehenden Zügel. Es gibt da einige Möglichkeiten wie erfolgreich verhindert werden kann, dass ein Pferd auf Hilfen fein eingestellt wird. Achten Sie nie darauf, wie ihr Pferd reagiert, um die Hilfe eventuell wiederholen oder weglassen zu müssen und wichtig sind möglichst große Abstände zwischen Ihren Hilfen und der Reaktion des Pferdes. Es gibt da ein Wort dafür, was das Pferd nicht lernt. Schenkelgehorsam. Bedeutet, dass das Pferd prompt und „durchlässig“ auf die Hilfen reagiert, egal ob im Sattel oder vom Boden aus. Leider wurden solche Pferde systematisch desensibilisiert. Timing und Konsequenz im Umgang mit den Hilfen werden völlig ignoriert. Das Problem ist, wir sind oft auch nicht aufmerksam genug, dass wir unsere Hilfe, just in time, einsetzen. Die Hilfen müssen zum richtigen Zeitpunkt, in der korrekten Intensität erfolgen. Das aber zu erkennen, erfordert eben auch manchmal etwas Erfahrung und Aufmerksamkeit seitens des Menschen.
Michael Geitner u. Alexandra Schmid

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Die zwei Seiten…

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Was ein Pferd auf der linken Seite lernt, muss man ihm auch von der rechten Seite beibringen. Soweit so gut, weiß jeder, macht jeder. Warum das so ist, wissen wenige. Daran ist nicht nur die Händigkeit „schuld“. Die Gehirnhälften der Pferde sind nicht in dem Maße miteinander vernetzt, wie die des Menschen. Was ein Pferd auf der einen Seite an Bewegungen oder Berührungen lernt, kann nicht automatisch auf die andere Seite übertragen werden. Vor allem bei Pferden, die nicht viel Umgang mit dem Menschen hatten und sich noch nicht berühren lassen, ist das in seiner Ursprünglichkeit sehr schön zu beobachten. Am einfachsten kann man sich solchen Pferden frontal nähern. Sie versuchen ihre empfindlichen angreifbaren Seiten zu schützen. Die linke Seite zu berühren ist dann meist einfacher, als die rechte Seite anzufassen.
Links ist dann schon kein Problem mehr, während sie sich rechts noch partout nicht anfassen lassen. Die meisten haben jetzt nix mit halben Wildpferden zu tun, aber auch unsere Pferde, die wir täglich arbeiten, ist der Unterschied zwischen linker und rechter Seite oft noch sehr gut zu beobachten. Macht das Aufsteigen Probleme, ist es z.B. immer ratsam, den Kopf des Pferdes auf die rechte Seite wenden zu lassen, damit es die Zusammenhänge des Aufsteigens leichter verknüpfen kann.
Darum alles beidseitig machen, damit Pferde die Chance haben von beiden Seiten zu lernen, und die Vernetzung der Hirnhälften gefördert wird. Das macht uns und den Pferden den Alltag einfacher.
Michael Geitner und Alexandra Schmid
Bild: Eliane Reichelt

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So verdient man sich die Glitzersteinchen….

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Wir werden uns viel Ärger mit dem Artikel einhandeln, aber bitte nicht so ernst nehmen. Jedem sein Bling Bling 😉

Wir Pferdeliebhaber geben Unmengen an Geld aus. Angefangen vom Pferdemüsli, welches sich locker auf dem Frühstücksbuffet eines 3 Sternehotels präsentieren könnte, über modern designte Pferdedecken, nebst farblich passenden Bandagen und Halfter, bis(leider) hin zu
den unglaublichsten Hilfszügeln und abenteuerlichsten Gebissen.
Nicht zu vergessen die säuberlich geschnippelten Biokarotten, die Schatzi, vor dem 3 Sterne Müsli, mundgerechten Häppchen serviert bekommt.

Das Highlight eines jeden modebewussten Reiters sind natürlich die Glitzersteinchen im Stirnriemen, an der 200 Euro teuren Reithose und natürlich dürfen sie auf der Schabracke nicht fehlen. Ohne die kann man nicht reiten. Das geht nicht. Nicht, dass ich etwas gegen „Bling Bling“ habe, aber
das Geld wäre oft sinnvoller in die eigene, sowie in die Ausbildung des Pferdes investiert. Wenn beides geht ist auch schön…

Wir stehen vor der Koppel und das Pferd weigert sich zu kommen. Auf dem Weg dorthin hatte es den Kopf schon zehnmal im Gras, denn das schmeckt sowieso besser. Wir stehen eine Stunde vor dem Hänger, bis das Pferd uns endlich klarmachen konnte, dass es da auf gar keinen Fall eingehen wird. Loslaufen beim Aufsteigen finden manche Pferde prima und wir werden zu gymnastischen Höchstleistungen animiert, um endlich raufzukommen.

Auch beim Reiten begegnen sich oft zwei Welten. Die des Pferdes und die des Reiters. Oftmals, auch wenn es sich noch so Mühe gibt, ist das Pferd nicht in der Lage die “Hilfen des Reiters” zu verstehen und agiert dann in Eigeninterpretation.
Es nützt dem Pferd nichts, wenn wir die pinken Bandagen anlegen, aber nicht wissen, warum wir nicht am inneren Zügel ziehen sollten.

Die Aussicht auf Glitzersteinchen, die kunstvoll im Stirnriemen verarbeitet sind, wird das Pferd auch nicht dazu bewegen, schneller von der Koppel zu kommen… vielleicht noch die Biokarotten.
Alles harmlos, aber man bedenke, es kann gefährlich werden, nämlich dann, wenn das Pferd sich anfängt, zu wehren, und beschließt, dass wir nicht kompetent genug sind.
Spätestens, wenn Schatzi mit dem Glitzerstirnriemchen unkontrolliert durchgeht oder die Schlaufzügel versuchen die Unterkiefer durchzusägen, ist Schluss mit lustig.

Wissen gepaart mit Erfahrung und der Bereitschaft zu lernen, ermöglichen erst einen partnerschaftlichen Umgang mit dem Pferd und verbessern die reiterlichen Fähigkeiten.
Perfekt werden muss niemand, aber vielleicht hilft uns das zu verstehen, warum das Pferd vor einer Plastiktüte Angst hat oder nicht „gerade um die Kurve“ läuft. Wir können lernen zu verstehen, dann ist sicher auch ein glitzersteinbesetztes Stirnriemchen drin…
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Michael Geitner/Alexandra Schmid
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Warum wir unser Konzept „saugut“ finden!

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Pferde sind wunderbare Tiere. Sie verkörpern Eleganz, Schönheit, Rhythmus, Schwung und Anmut. Von Natur aus, zeigen sie runde, weiche Bewegungen wie eine Katze und schweben fast wie eine Tänzerin, über den Boden…..bis sich jemand draufsetzt.
Pferden wird durch Nichtkönnen oder durch Zwang ihre natürliche Anmut genommen. Unausbalanciert hört man das Trampeln der Hufe auf der Erde und von der Leichtigkeit der Bewegungen, bleibt oft nicht viel übrig.
Nein, wir haben den Stein der Weisen auch nicht gefunden, bzw. eine Abkürzung, um Reiten zu lernen, wir haben ein Zusatztraining. Dennoch ist uns eines klar. Heute wird das Pferd, leider viel zu oft, durch die Kinderstube geschossen. In drei Monaten soll das Pferd alles können. Lesen, schreiben … Einradfahren. Dann in Form gebunden, damit es nach was ausschaut. Nein nicht alle, gottseidank!
Die Ausbilder die sich für ihre Pferde dann Zeit lassen, kosten dann eben, mit Recht, ein paar Euro mehr. Der wichtigste Teil allerdings, ist der Besitzer des Pferdes. Er ist dafür verantwortlich, wie sich das Pferd weiterentwickelt. Dennoch, fehlt vielen Pferden schlichtweg die Basis. Egal, ob vom Boden aus, oder unterm Sattel. Vielen Menschen auch. Das heißt aber nicht, dass man zukünftig bitte die Finger vom Pferd lassen soll, damit man ja nix kaputt macht.
Es gibt sehr gute Konzepte und jeder sollte seines finden. Letztendlich zielen alle auf das Gleiche ab, die Basis muss passen.
Mit Be strict und dem Equiplace Training, lernt man Pferde verstehen und führen und bringt sie zum Zuhören. Der Mensch wird seinerseits zur Aufmerksamkeit gezwungen. Wenn Du beim Pferd bist, bist Du beim Pferd und nicht auf Pokemonjagd.
Equikinetic richtet die Pferde gerade, das geht halt nun mal nicht beim Geradeausreiten, verbessert die Balance, was auch dem Reiter zugutekommt und baut gleichmäßig Muskulatur auf.
Equiclassic-Work ist die Basis der klassischen Arbeit an der Hand, der das Pferd ebenfalls von beiden Seiten gleichmäßig gymnastiziert Last but not least, die Dual-Aktivierung die dem Pferd erlauben, losgelassen, den manchmal wackeligen Reiter auszubalancieren.
Den Kritikern vorweggenommen…Nein, nichts Neues. Pferd ist Pferd und auch wir verwenden altbewährte Ausbildungsmethoden. Dennoch fällt es sichtbar gemacht, um einiges leichter.
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Michael Geitner u. Alexandra Schmid
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Das gute alte „Pass auf!“

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Die absolute Grundvoraussetzung damit man eine Einheit sinnvoll absolvieren kann, ist die Aufmerksamkeit des Pferdes zu haben.
Jetzt denkt sich wieder jeder…bla bla bla… ja,ja ,weiß ich doch. Das ist schön, aber leider wird es, willkommen in der Realität, viel zu wenig von uns umgesetzt. Da longiert man das Pferd in der Equikinetic und das Pferdchen darf sich in aller Seelenruhe, oder auch nicht Ruhe, den Traktor anschauen, der gerade vorbeifährt. Hat der Traktor ja noch nie gemacht! Pferde bringen selbst uns dazu, da hinzuschauen. Hofkino. Kennt wohl jeder.
Das ebenfalls sehr spannende Hallentor, hat die Aufmerksamkeit des Pferdes, manchmal öfters als der Mensch. Nach jeder Runde, wenn sich das Pferd dem Tor nähert, spitz es die Ohren und Blickrichtung Hallentor. Es könnte ja jemand reinkommen. Doch, doch, die Möglichkeit besteht.

Nachdem das Pferd sich dann alles angeschaut hat, wird es manchmal daran erinnert, bitte wieder aufzupassen. Aber erst wenn es vorbei ist…am Hallentor, also eine halbe Runde weiter.
So sollte es nicht laufen. Wenn eine Trainingseinheit absolviert wird, sollte das Pferd währen dieser Zeit bitte auch aufpassen. Wir arbeiten gerne mit Pausen, da hat es Zeit zum Erholen, auch im Kopf.
Ein guter Indikator, ob ein Pferd gerade die Fliegen an der Wand zählt oder konzentriert mitarbeitet, sind die Ohren. In der Equikinetic ist das sehr spannend zu beobachten. Das innere Ohr ist beim Mensch. Ist es das nicht, hört es dem Menschen auch nicht zu. Das andere Ohr „beobachtet“ die Gassen. Läuft es in die Gassen hinein, ist das äußere Ohr nach vorne gerichtet, lauft es aus den Gassen heraus, ist es nach hinten gedreht. Das Pferd konzentriert sich nicht auf den Säbelzahntiger, der durch das Tor kommen könnte, sondern ist absolut aufmerksam bei der Arbeit.
Und jetzt sind wir am springenden Punkt. Es liegt an uns! Wer hätte es gedacht. Wir müssen ebenso konzentriert bei der Sache sein, sonst wird das nichts.

Das Pferd lesen lernen und just in Time reagieren. In dem Moment, indem es auch nur daran denkt wegzugucken, kommt ein Impuls und/oder ein verbales „Pass auf“, der das Pferd sofort wieder zurück zu uns und in die Einheit holt. Das erfordert unsererseits natürlich eine Menge Disziplin und Koordination. Sitzen bei uns die eigenen Bewegungsabläufe, können wir unsere Aufmerksamkeit auch besser aufs Pferd lenken. Ja, man muss alles auf einmal machen, aber da hilft Üben und Routine. Nur wenn beide sich auf das Training konzentrieren, kann das Pferd auch das lernen, was es lernen soll.

In jeder Trainingseinheit, egal was wir mit dem Pferd machen, übernehmen wir die Führungsrolle. Es muss sich keine Sorgen ums Hallentor machen. Auch nicht, ich geb´s ja zu, den brandgefährlichen Plastiktüten, die ja wirklich gemein sind, zu viel Aufmerksamkeit schenken.
Nebenbei entwickelt das Pferd Vertrauen. Wenn Mensch sagt ist nichts, dann ist da nichts und kein Grund da hinzusehen und vielleicht auszuflippen. So entsteht ganz nebenbei übrigens auch Vertrauen. Eben “Wer bewegt wen”!
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Michael Geitner / Alexandra Schmid
Bild: Eliane Reichelt

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Fremdwörter !!!!!

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Ich weiß schon, man mag sich nicht durch diesen ganzen Fremdwörterwulst kämpfen, aber es lohnt sich doch einen Blick zu riskieren.
Gezieltes Training verbessert die Konzentration und die Lernfähigkeit, das bedeutet, dass Pferde dann besser aufpassen und sich etwa Lektionen merken können.

Bewegung macht schlau !

Warum das Lernen in der Bewegung leichter fällt, daran arbeiten derzeit weltweit zahlreiche Forscher.
Tatsache ist, dass bei Studien festgestellt wurde, dass allein durch die Zirkulation des Blutes und durch Wachstum der Muskeln, mehr Sauerstoff und Glucose ins Gehirn gelangen.
Die Qualität der Leistungsfähigkeit der Gehirnzellen, kann ebenso durch ein Neutrophin beeinflusst werden, dass bei Bewegung in der Muskulatur, sowie im Gehirn gebildet wird. Neutrophin ist ein Eiweißsstoff und bewirkt gezielte Verbindungen zwischen den Gehirnzellen. Hier speziell ist das BDNF (brain-derived-neutrophic-faktor) gemeint.
Diese Eiweißverbindung sorgt für eine bessere Vernetzung zwischen den einzelnen Gehirnzellen, den Neuronen. Zunahme der BDNF-Konzentration im Hippocampus, dem Kurzzeitgedächtnis, verbessert dessen Leistung und einer Neuronenneubildung (!). Der Hippocampus ist also ganz wichtig für das Lernen .Neuronale Verbindungen, werden gestärkt. Durch eine vergrößerte synaptische Kapazität, kann das Gehirn besser und effektiver genutzt werden und tägliche Aufgaben leichter bewältigt werden.
Je intensiver das Training ist, je mehr die Muskulatur aktiv ist und aus koordinationstechnischer Perspektive anspruchsvoll gestaltet wird, umso besser funktioniert zudem die Durchblutung in Muskel und Gehirn, da in Regionen des Cortex, im Hippocampus und dem motorischen Cortex. Letzterer ist besonders wichtig, um bewusste Bewegungen auszuführen. Die Auswirkungen machen sich nicht nur körperlich bemerkbar, die allgemeine Konzentration- und Lernfähigkeit steigt, was man sich durchaus auch noch bei älteren Pferden zunutze machen kann!
Koordinative Übungen, Muskelzunahme und deren positive Auswirkungen auf die kognitiven Leistungen sind Vorteile, welche die Dual-Aktivierung sowie die Equikinetic zu leisten vermag und man nutzen sollte.
Michael Geitner und Alexandra Schmid

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Longe-Walking

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Blau/Gelb hat sich vor allem Links/Rechts auf die Fahne geschrieben. Das geht bei Grundübungen, wie dem positionierten Führen los und setzt sich durch die ganze Palette an Trainingsmöglichkeiten, rund um die Dual-Aktivierung, fort. Bei der Dual-Aktivierung, wird das Pferd durch einen Parcours aus blau /gelben Dual-Gassen geritten. Dabei wird nach jedem Durchreiten eines Hindernisses die Hand gewechselt. Die Pferde werden beidseitig gearbeitet und lernen sich in den Gassen und unterm Reiter auszubalancieren.
Longe-Walking ist im Prinzip das Gleiche, nur, dass das Pferd durch den Parcours an der Doppellonge durchgelenkt wird. Der Vorteil gegenüber dem Reiten ist, dass das Pferd das Reitergewicht nicht tragen muss. Gerade bei Rehapferden oder vor dem Anreiten ist das ein sehr sinnvolles Zusatztraining. Zudem, müssen sich Pferd und Mensch konzentrieren, was Kopfarbeit bedeutet.
Was Longe-Walking auch bietet: es hat noch den Spaßfaktor. Es ist wie alles in unseren Programmen, einfach zu erlernen und doch ein sehr effektives Training. In unseren Lehrgängen zeigen wir, was man alles wissen und können muss, um ein Pferd an der Doppellonge durch den Parcours zu steuern, wie man ein Pferd an die Longen gewöhnt und was sonst noch wichtig dabei ist. Da stehen Euch unsere Trainer, die solche Lehrgänge geben, mit Rat und Tat zur Seite.
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“Mein Pferd weiß gar nicht, dass es hinten Beine hat …”

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könnte man manchmal meinen. Wir haben uns gefragt warum das so ist, recherchiert und schon vor längerem diese Erklärung dafür gefunden. Sie bestätigt sich im täglichen Training immer wieder.

Durch die Dual-Aktivierung wird das ganze Pferd ausbalancierter und koordinierter. Warum es so effektiv ist, Gassen zu trainieren, außer dass nebenbei auch noch die Muskeln trainiert werden, die ein Reitpferd braucht, erklärt z.B. die Verbindung zwischen Gehirn und Hinterhand des Pferdes.
Meistens macht es Pferden, wenn sie eine Stange mit den Vorderbeinen übersteigen keine größeren Probleme. Während des Prozesses des Übertretens einer Gasse “aktiviert” das Pferd auf sein Bewegungsgedächtnis. Dabei greift es auf gerade gemachte Erfahrungen, aus dem sensomotorischen und primären Gedächtnis, welche die Erfahrungen nur kurz speichern, und auf die im sekundären und tertiären (Langzeitgedächtnis; automatisierte) gelernte Inhalte zurück.
Hinzu kommen die arttypischen Bewegungen des Laufens, welche ein Pferd im Gegensatz zum Menschen, nicht bewusst lernen muss. Tritt nun das Pferd, nachdem es über Stange mit den Vorderbeinen “gemeistert” hat mit den Hinterbeinen über die Stange, so werden Informationen die die Vorderbeine gemacht und abgespeichert haben an die Hinterbeine weitergeleitet. Die Hinterbeine profitieren sozusagen aus dem Gelernten der Vorderbeine, welche besser mit dem motorischen Kortex, sowie mit den Pyramidenbahnen verbunden sind. Das Pferd wird also fast automatisch die Hinterbeine anheben, wenn es mit den Vorderbeinen zuerst über die Stange gelaufen ist.
Der motorische Kortex und die Pyramidenbahnen enden etwa vor dem Widerrist, die Hinterhand ist hauptsächlich durch das extrapyramidialmotorisches System verbunden, welches mit dem pyramedialen System und somit dem motorischen Kortex verbunden ist.
Dies erklärt, warum Pferde mit den Vorderbeinen besser “ lernen“ und die Hinterbeine quasi mittrainieren.
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Michael Geitner und Alexandra Schmid

noch ein Video dazu:
https://www.facebook.com/michael.geitner.73/videos

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Der Zosse macht nicht was wir möchten…

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Die meisten Menschen die ich kenne lieben ihre Pferde. Sie stecken einen Haufen Geld und Zeit in das Pferd- Von Hobby kann man gar nicht reden. Es sind ja schon Familienmitglieder. Was wir Pferdemenschen alle auf uns nehmen, damit es unseren Pferden gut geht, und das tun wir aus Leidenschaft, werden Außenstehende eh nicht verstehen. Zwei Probleme treten jedoch immer wieder auf. Der Zosse macht nicht was wir möchten und …der Rücken!
Wir haben als verbreitete Kommunikationsprobleme mit unserem Pferd und zudem, sind sie oft schlecht bemuskelt oder zu dick.
Wir müssen unser Pferd zum Zuhören bringen und sind in der Pflicht ihnen genügend Muskulatur aufzubauen, damit sie gesund bleiben.
Pferde die als problematisch gelten, fehlt es natürlich sehr oft an Erziehung. Ihnen wurden zu wenig Grenzen und Regeln gesetzt und meistens können sie ihre Menschen nach Herzenslust bewegen.
ABER: häufig gibt es auch noch einen anderen Grund. Diese Pferde haben oft keine Balance. Sie können nicht laufen. Das verunsichert sie und dann gibt es Probleme. Unausbalancierte Pferde fühlen sich oft unsicher und der Rattenschwanz an Problemen, von Losreißen, über Buckeln bis Ausschlagen und Steigen, zieht sich oft hinterher.
Wir müssen unsere Pferde gleichseitig arbeiten, sodass sie auch auf der schlechteren Seite ihr Gleichgewicht und Koordination finden können. Ein wackeliger Reiter obendrauf, macht es oft nicht besser. Einem sicheren Pferd fällt es leichter einen Reiter zu tragen, der auch mal 5cm in der Hüfte einknickt.
Unausbalancierte Pferde haben sich zudem häufig eine Schonhaltung angewöhnt, was wiederum Verspannungen der Muskulatur zur Folge hat.
Beurteile ein Pferd erst nach seinem Charakter, wenn es laufen gelernt hat und dann auch zuhören kann.
Ein Pferd das ausgeglichen und ausbalanciert ist, genügen und gesunde Muskulatur hat und einen Menschen der es zum Zuhören bringt, ist in der Regel kein Problempferd mehr.
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Muskelverspannungen, ein Teufelskreis: Warum das Pferd geraderichten?

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Pferde haben eine Seite, auf der ihnen das Laufen auf einer gebogenen Linie leichter, auf der anderen schwerer fällt. Ebenso wie beim Mensch, spielt dabei die Händigkeit eine große Rolle. Geradegerichtet bedeutet, dass sich das Pferd auf beiden Seiten gleichmäßig ausbalancieren und zu koordinieren kann, was dem Pferd, besonders auf gebogener Linie, schwerfällt. Irgendwie versuchen sie es dann zu kompensieren. Das sind mitunter ganz gruselige Bilder, die man zu sehen bekommt, da oft viel zu schnell longiert und geritten wird. Das Pferd läuft seiner Balance hinterher…also dieses „Vorwärts!“ beim Reiten und Longieren, sollte nichts mit km/h zu tun haben, um es mal zu erwähnen.

Nur in der Kurve ist es möglich, ein Pferd geradezurichten, also dem Pferd die Lauftechnik beizubringen, sich gleichmäßig auf einer gebogenen Linie auszubalancieren. Wird ein Pferd nicht geradegerichtet oder das ganze durch reiterliche Einwirkung noch verschlechtert, begibt sich das Pferd in eine Schonhaltung. Es können schmerzhafte Muskelverspannungen entstehen.
Muskelverspannungen sind schmerzhafte Muskelverhärtungen die entstehen, wenn Muskel, zu langanhaltenden Tonus haben, also Muskelspannung zu lange besteht. Muskeln haben die Aufgabe den Körper zu bewegen und müssen sich an und entspannen. Wird der Muskel zu lange angespannt, kommt es zu oft zu äußerst schmerzhaften Zuständen. Denken wir einmal daran, wenn ein Pferd den Rücken wegdrückt. Der Rückenmuskel kann sich nicht mehr arbeiten, verhärtet und im schlimmsten Falle, atrophiert er.

Aber nicht nur der wichtige lange Rückenmuskel, auf den oft noch geachtet wird, ist von einer enormen Bedeutung. Die Muskulatur arbeitet in Ketten. Ist ein Muskel verspannt und schmerzt dieser, führt das häufig zu einem Teufelskreis aus chronischen Schmerzen.
Schmerzt ein Muskel, versucht das Pferd diesen Bereich zu entlasten und begibt sich in eine Schonhaltung, was wiederum zusätzlich zu Schmerzen im betroffenen Bereich und zu neuen Verspannungen, in anderen muskulären Bereichen führt. Die ursprüngliche Verspannung weitet sich also auf andere Muskelgruppen aus. Zu allem Übel, entsteht ein Schmerzgedächtnis und eine durch falsche Reitweise oder nicht korrigierte Schiefe, werden Schmerzen zum chronischen Problem.
Equikinetic, Dual-Aktivierung und EquiClassic-Work, sind Zusatztrainings, die genau da ansetzten. Verspannungen durch Balance zu vermeiden und eine gleichmäßige Muskulatur aufzubauen.
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Wie? Nur Equikinetic? 90 Tage? Nicht reiten???

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Langweilig? Möglich, aber dem Pferd zuliebe, kann man durchaus aufs Reiten mal verzichten und Ladys…“Bauch, Beine, Po“, macht doch auch nicht immer Spaß. Manchmal muss man sich einen Ruck geben. Es fällt sicherlich nicht leicht, das Reiten mal sein zu lassen. Natürlich braucht da Pferd auch an den Pausentagen Bewegung. Pferde sind Lauftiere. Nicht in die Box stellen und für Auslauf sorgen. Es wird nicht auf Kosten der Rittigkeit gehen, im Gegenteil. Hat ein Pferd zu wenig Muskulatur, hat der Mensch, wenn er dieses Pferd den reiten möchte, die Aufgabe Muskulatur aufzubauen. Am besten hat sich die Equikinetic bewährt, wenn man einen 90 Tage Plan aufstellt und jeden 2. Tag Equikinetic trainiert. Ich verspreche Hoch und Heilig: Das Pferd wird keine Lektion verlernen, die es vorher gekonnt hat!!!
Im Gegenteil- die Pferde werden gleichmäßiger. Durch das Geraderichten, kann das Pferd eventuelle Muskelverspannungen und Schonhaltungen korrigieren und durch die regelmäßigen Handwechsel, werden die Pferde auch auf der „schlechten Seite“ ausbalancierter und koordinierter. Es wird „geschmeidiger“. Sie sitzen nach 90 Tagen auf ihr besser bemuskeltes, oder auch deutlich schlankeres Pferd und ihr Pferd wird sich auch auf der „schlechten Seite“ besser Stellen und Biegen“, da 90 Tage lang beide Seiten des Pferdes gleichmäßig gearbeitet wurden. Lektionen werden nicht verlernt, durch die bessere Koordination und Balance, hat das Pferd auch deutlich mehr Kraft, die Lektionen auszuführen.
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Die longierte Dual-Aktivierung

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Bei der longierten Dual-Aktivierung wird ein Pferd an der Longe durch einen vorher planvoll aufgebauten Parcours longiert. Sie ist für alle Pferde geeignet und eine echte Alternative, oder ein Zusatztraining zum Reiten.
Die longierte Dual-Aktivierung ist super geeignet, zur Verbesserung der Vor- und Hinterhandkoordination und Gymnastizierung des Pferdes. Anstelle Pferde einfach über Stange zu longieren. Der Vorteil sind zweifellos die Dual-Gassen. Bei gewöhnlichen Holsstangen müssen wir die Stangen, vor allem im Trab, in einem Bestimmten Abstand aufstellen, damit das Pferd sich bei einem Fehltritt, keine Verletzungen zufügt.
Zudem wird an der Longe oft nur auf dem Zirkel longiert. Bei der longierten Dual-Aktivierung haben wir mehrere Vorteile. Das Pferd verbessert die Vorderhand-Hinterhandkoordination. Durch die verschiedenen gelegten Abstände der Dual-Gassen, müssen sich die Pferde konzentrieren und jedes Mal bewusst das gelegte Hindernis im Parcours übertreten, sodass das Pferd die Bewegungsabläufe bewusster lernt. Bei festen Abständen lernen das Pferde, nach dem dritten Mal, diese auswendig. Die muskelaufbauende Wirkung bleibt vorhanden, aber das bewusste Übertreten und ein aufmerksames Pferd und somit die Verbesserung der Vor -Hinterhandkoordination geht verloren.
Wir haben bei der longierten Dual-Aktivierung mehr Wechsel zwischen Links und Rechts und zwischen Biegung und Geradeaus. Anstatt also das Pferd nur über Stangen zu longieren, mal die longierte Dual-Aktivierung ausprobieren.
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Alle Jahre wieder:

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In der kalten Jahreszeit wird immer wieder heiß diskutiert, ob das Eindecken von Pferden Sinn macht. Ein paar Informationen die nützlich sind:

Eiskalt erwischt?

Es gibt Fälle, da brauchen Pferde eine Decke. Alters, – oder krankheitsbedingte und bei besonderer Nutzung. Es gibt Pferde, die sich bei Kälte verspannen und das Eindecken Sinn macht. Ebenso Sinn, macht ein Unterstand, in dem sich Pferde vor Nässe und Wind schützen können. Ansonsten sind Pferde sehr gut vor Kälte geschützt und benötigen in der Regel keine Decke.

Pferde kommen mit Kälte besser zurecht, als wir so manchmal denken.
Ihr Komfortbereich liegt zwischen -15 und + 25°C. Zwischen dieser Temperaturspanne arbeitet der Stoffwechsel des Körpers am effektivsten. Die Wohlfühltemperatur der Pferde liegt i.d.R. zwischen 5 und 15°C. Erst ab -15°C setzt die sogenannte Thermoregulation ein.
Thermoregulation ist, wenn der Körper versucht seine „Körpertemperatur“ durch eine gesteigerte Stoffwechselaktivität, zu erhalten. Beim Pferd ist das ab -15°C der Fall.
Ab da braucht das Pferd mehr Energie. Man rechnet, dass bei jedem weiteren Minusgrad 2% mehr Futter benötigt werden. Diese Energie benötigt das Pferd u.a., um sich die Skelettmuskulatur warm zu zittern.
Da Pferde bekanntlich ein Fell haben, das nicht da wäre, wenn es nicht gebraucht würde,
hat diese auch eine sehr wichtige Funktion.
Um die Wärme zu halten, stellen die Haarbalgmuskeln die Deck – und Wollhaare auf. Das dazwischenliegende Luftpolster isoliert das Pferd gegen die Kälte.
Der Haarstrich der Pferde ermöglicht ein Ablaufen von Wasser und verhindert das Aufplustern durch den Wind. Für zusätzlichen Wasserschutz sorgt ein Wasser abweisender Fettfilm, das Sebum. Es wird in den Talgdrüsen. Dieses Sebum schützt Haut und Fell davor auszutrocknen und, dass es durch Nässe aufquillt. Universal gut und es besitzt noch die Gabe einer antiseptischen Wirkung, dh. es schützt die Haut vor Keimen. Um Energie zu sparen, sind manche Pferde im Alltag ja bekanntlich sehr erfinderisch. Doch hat sich die Natur etwas ausgedacht. Die Körpertemperatur wird abgesenkt und die Atmung verlangsamt sich. Was viele Tiere, die in den nördlichen Gefilden unseres Planeten leben, perfektioniert haben, setzten auch Pferde ein. Der Blutfluss in den Ohren, Hufen und Beinen wird reduziert, um eine Verringerung der Körperoberfläche zu erzielen die Wärme abstrahlt. Das Blut wird stärker in den Rumpf „gezogen“. Die Kerntemperatur muss gehalten werden, um die inneren Organe zu schützen. Da opfert man lieber mal ein Ohr.
Aber Pferd ist eben nicht gleich Pferd. Pferde mit dickerer Unterhautschicht haben mehr Fettreserven für die Thermoregulation als dünnere Pferde. Das wuschelige Shetty und der Norweger sind hier wohl die am bekanntesten Vertreter.
Legt sich das Pferd auf eine isolierte Schicht, durchaus kann das auch eine Schneedecke, es muss nicht die gepolsterte Box sein, sinkt der Wärmeverlust auf 80-75%!
Michael Geitner und Alexandra Schmid
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Warum Pferde anders ticken als der Mensch und das Gehirn von Pferden seine Besonderheiten hat

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Lernen die Dual-Aktivierungstrainer spätestens im ersten Ausbildungsblock. Wir sind der Meinung, dass das wichtig ist, um die Verhaltensweisen der Pferde besser verstehen zu können.
An das was dem einen Pferdeauge präsentiert wurde, kann sich die andere Seite nicht erinnern. Kennt man aus dem Pferdealltag nur allzu gut. Das einseitige Lernen, bzw. das einseitige Abspeichern im Hippocampus (Kurzzeitgedächtnis), könnte neben den anderen Besonderheiten, noch ein weiterer Puzzlestein, für eine plausible Erklärung zu sein.
Bei Pferden ist das so, dass die Informationen des Bildes die sie auf einer Seite gesehen haben, nicht vollständig in beide Gehirnhälfte gelangen, zudem haben die Hirnhälften eine miserable Kommunikation untereinander. Was nicht gesehen wird, kann nicht gelernt und abgespeichert werden. Aufgrund der monocularen Sehweise, verteilt der Sehnerv, die Bilder zum größten Teil, an nur eine Gehirnhälfte. Liebe Kritiker: Ist so!
Das Vögel mit einer Gehirnhälfte während des Fliegens schlafen, ist nichts Neues. Ebenso schon lange bekannt ist, dass das Enten und auch Delphine, mit einer Hemisphäre schlafen können. Jetzt hat man herausgefunden, dass Enten, was sie auf einer Seite sehen, auch nur im gegenüberliegenden Hippocampus abspeichern. Das heißt, sehen sie einen Gegenstand mit dem einen Auge, können sie sich, auf der anderen Seite nicht daran erinnern.
Schaut man sich den Aufbau und die Funktionsweise des Pferdegehirnes an, gepaart mit den empirischen Situationen im Alltag an, die jedem Pferdemenschen bekannt sind, liegt der Schluss schon nahe, dass das ebenso funktioniert. Ja, sogar wahrscheinlich ist. Eigentlich bestätigt das unsere Aussage nur: Was Pferde links sehen und lernen, kann nicht automatisch auf rechts übertragen werden. Das sollte man im Umgang mit unseren Vierbeinern immer bedenken.
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Keine engen Wendungen ???

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Oftmals bekommen wir zu hören: Mein Tierarzt hat gesagt: „Keine engen Wendungen.“ Die Gründe beruhen auf einer Diagnose, etwa Sehnenverletzungen, oder Arthrose, aber vor allem darauf, dass das Pferd, in einer Kurve, die Gliedmaßen falsch belastet. In den oben genannten Fällen, kann das eine fatale Wirkung haben, hat man das übliche Longieren im Hinterkopf. D´accord, auch da stellen sich bei uns die Nackenhaare auf. Übrigens auch für gesund Pferde kontraproduktiv …

Jedes Pferd versucht seine Schiefe auf einer Kreislinie auszugleichen. Ihnen fehlt es an Balance und Koordination. Viele Pferde suchen dann ihr Heil im Tempo. Läuft ein Pferd mit der Hinterhand nach außen, oder liegt komplett wie ein Motorradfahrer in der Kurve, ist jeder Kreis Gift für die Gelenke und einen gleichmäßigen Muskelaufbau, da alles falsch belastet wird.

Equikinetic unterscheidet sich aber vom herkömmlichen Longieren gewaltig. Die gewählten 8m Durchmesser von Hufschlag zu Hufschlag, werden von den Gassen eingerahmt. Die Quadratur des Kreises sozusagen. Dem Pferd wird also zunächst mal eine Form vorgegeben. Wir begleiten unser Pferd an der Schulter und bringen es in leichte Innenstellung, so dass es beginnt sich auf der 8m zu biegen. Dabei haben wir die Schulterkontrolle, um zu verhindern, dass das Pferd seine Schiefe versucht auszugleichen. Die Vorderbeine werden dabei auf die Kreislinie, in Laufrichtung eingestellt, die Hinterhand folgt. In sich gerade auf gebogener Linie. Im Schritt ist das leichter als im Trab, da wir einen Viertakt haben und das Pferd seine Balance besser findet. Hier darf das Pferd auch animiert werden unterzutreten, aber auch das immer individuell betrachten.
Im Trab begleiten wir das Pferd im „Slowmotion“ Tempo als unter Tempi, damit es diese Balance halten kann. Hat es sie im Trab gefunden, können wir das Pferd auch animieren, fleißiger mit der Hinterhand unterzutreten.
Die 8m Quadratvolte zwingt das Pferd, sowohl im Schritt, als auch im Trab, in eine leichte Hankenbeugung, was anstrengend ist und Kraft fordert, somit Muskulatur aufbaut.
Die wesentlichen Fehler die man während der Equikinetic machen kann ,ist es das Pferd zu Überstellen und überhöhtes Tempo zu fordern. Die Erfolgsformel heißt also erst mal: Weniger ist mehr.
Garantiert keinen Erfolg zeigt die Equikinetic nur, wenn man sie nicht macht.

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Achtervolten über das Dreieck

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Das Dreieck trainiert auf effektive Weise Vor- und Hinterhandkoordination, sowie die Balance des Pferdes.
Um das Dreieck in der Dual-Aktivierung zu Reiten, verlangt es eine gewisse Einsicht des Pferdes in die Situation. Das Pferd muss selbstständig und in „Eigeninitiative“ das Dreieck überqueren, dabei sich und den Reiter ausbalancieren. Der Reiter sollte das Pferd dabei nicht behindern. Es soll ja lernen alleine darüber zu laufen.
Besonders wichtig ist es, das Pferd in seinem natürlichen Bewegungsfluss nicht durch Zügeleinwirkungen zu stören, gar Kopf und Halsbewegungen auszuschalten. Zunächst wird das Pferd am hingegebenen Zügel über das Dreieck geritten, um zu gewährleisten, dass das Pferd sich selber ausbalancieren muss.
Die richtungswechselnden, maximal vier Achtervolten über das Dreieck, fördern wiederum die Balance, das Geraderichten, ebenso unterstützen sie die Versammlungsfähigkeit.
Die Vorderbeine speichern die Informationen beim Übertreten, der Gassen ab und geben diese Informationen an die Hinterhand weiter. Die Hinterbeine treten also in dem Maße über, wie die Vorderbeine.
Da das Dreieck immer andere Abstände hat, lernt das Pferd die Wege nicht auswendig. Es muss nur immer in einem anderen Winkel angeritten werden.
Das Dreieck wird im Schritt und Trab geritten. Beim Traben Entlastungssitz, wahlweise im Leichttraben
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Unsere Ansicht der Dehnungshaltung

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Sie kommt nicht immer gut weg, anderswo wird sie zelebriert. Was hat es denn auf sich, mit der Dehnungshaltung?
Läuft ein Pferd in korrekter Dehnungshaltung, ist diese erst mal anstrengend. Maulspalte des Pferdes sollte sich auf Höhe Buggelenk, vor der Senkrechten, befinden, der Hals einen konvexen Bogen aus einem losgelassenen Pferd formen. Der Rücken sollte gewölbt sein, aber trotzdem schwingen und mit der Hinterhand, muss das Pferd aktiv sein. Soweit, so gut. Diese Haltung ist anstrengend für das Pferd, es braucht Kraft und baut dabei Muskulatur auf.
Bei der Dehnungshaltung spannt das Pferd das Nacken- Rückenband an. Das Pferd steht also unter Spannung. Mit den Hinterbeinen müsste das Pferd untertreten. Wir haben eine schöne nach oben gewölbte Oberlinie
Warum aber wird sie diskutiert? Nun, die Dehnungshaltung kostet das Pferd Kraft. Bei einem leichten, lockeren Trab geradeaus, braucht das Pferd extrem wenig Energie. In Dehnungshaltung sieht das anders aus. Und genau da liegt das Problem. In der Dehnungshaltung, muss das Pferd gegen dieses gespannte Rückenband arbeiten, jedes Mal wenn es untertritt. Das ist anstrengend und die meisten Pferde mogeln sich da heraus, da sie schlichtweg zu wenig Kraft haben. Dehnungshaltung im Trab, gerade aus, korrekt zu halten, ist also schwierig und muss erst erarbeitet werden. Vorne sieht es scheinbar ganz passabel aus, aber oft läuft das Pferd mit den Hinterbeinen nach hinten hinaus, oder verkürzt die Tritte. Die Hinterhand hat somit den „falschen Winkel“, also nix mehr mit schöner Oberlinie. Oft wird versucht, die Hinterbeine mit mehr Tempo, zum Fleißig sein zu animieren… das funktioniert aber nicht.
Eine aktive Hinterhand veranlasst das losgelassene Pferd den Kopf zu senken. Wie heißt es so schön? Über dien schwingenden Rücken, in die Hand des Reiters, diese gestattet dann, wie weit das Pferd den Kopf senken darf. Das sollte alles mit federleichter Anlehnung geschehen. Ist die Hinterhand aber nicht aktiv, und läuft nach hinten raus, ist auch nix mit schwingendem Rücken und schöner Anlehnung.
Wie bekommt man das dann hin?
Auf der Kreislinie. Um auf einer gebogenen Linie Laufen zu können, wird das Pferd mit der Vorhand auf diese eingestellt und die Hinterhand wird in die Knie gezwungen…also in die Hankenbeugung.
Das kostet Kraft, die Hinterhand ist aktiv und arbeitet gegen das Rückenband. Aus der Nummer kommt das Pferd nicht raus. So baut das Pferd dann auch Muskulatur auf. Sei es nun auf Zirkel oder Volten. Das wiederum hat die Tücke, dass Pferde erst lernen müssen, auf gebogener Linie gerade zu werden.
Bei der Equikinetic haben wir den Durchmesser der Quadratvolte mit 8m gewählt, damit genau das passiert. Die Dual-Gassen geben dem Pferd die Hilfe in der Spur zu bleiben. Im Schritt kann das Pferd die Balance leichter halten und man kann von der Hinterhand etwas mehr Fleiß fordern. Das langsame Tempo im Trab, hilft die Balance zu halten. Die Hinterhand muss sich beugen. Das kostet Kraft und es wird Muskulatur aufgebaut. Versammlung geht auf Kosten der Schrittweite, also muss das Pferd erst so Muskulatur aufbauen, bevor man mehr Fleiß von der Hinterhand fordert.
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Ich habe Angst !

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Die satteln ihr Pferd machen es zum Reiten fertig und dann, beschleicht Sie dieses beklemmende Gefühl aufzusteigen. Vielleicht hat Ihr Pferd letztes Mal einen Satz gemacht oder bisschen gebuckelt. Auf jeden Fall hat es Ihnen Respekt verschafft. Aber zum Glück ist nichts passiert. Nach ein paar Runden fühlen sie dann wieder, die vertraute Sicherheit im Sattel.
Früher war das anders. Als wir noch jung waren. Wir waren mutiger und so ein Hopserchen oder auch mal etwas gröbere Aktionen, haben uns nicht gleich aus der Fassung gebracht. Gott was haben wir Blödsinn gemacht. Da wurde im Gelände jeder Sprung angepeilt, Wettrennen durch Wald und Flur machten richtig Spaß und je verrückter ein Pferd war, umso besser. Auf den steig ich nicht auf? Gab´s nicht. Man kann nur sagen Glück gehabt, dass nix passiert ist. Klar, 25 Jahre und vielleicht 2 Kinder später, wird man vorsichtiger, hat gelernt, Respekt zu haben. Das ist auch gut so. Das Gefühl auf einem durchgehenden Pferd zu sitzen und jegliche Kontrolle zu verlieren, oder auch tatsächlich abgebuckelt, gebissen oder getreten zu werden, oder das steigende Pferd sich überschlägt… da kann man ganz gut drauf verzichten. So richtig Angst hat man nicht, aber der Respekt ist da und das ist eine gute Voraussetzung.
Anders sieht es aus nach einem Reitunfall. Das Vertrauen zum Pferd ist erst mal weg. Die Angst hat sich tief ins Gehirn eingegraben. Die Verletzungen sind zwar verheilt, die Angst vor einem erneuten Unfall bleibt. Je öfters sie dieses Gefühl haben, desto weniger kann es aus Ihrem Gehirn gelöscht werden. Das Vertrauen zum Pferd ist komplett weg. Angst ist eine Schutzfunktion des Körpers. Einfach ignorieren ist schwierig, bis unmöglich. Nichtsdestotrotz, ist der Wunsch zu reiten da.
Wir haben unser Leben fast den Pferden verschrieben, dennoch: Ein Großpferd hat 600 kg Lebendgewicht, und wenn es seine Kraft dazu verwendet, um zu flüchten, sich zu wehren, oder sich aus der Situation zu befreien, kann das böse Folgen haben. Es gibt durchaus Pferde die haben Kuscheltiercharakter. Pferde sind aber kein Spielzeug und oft passiert sogar was, wenn man überhaupt gar nicht damit rechnet. Man muss noch nicht mal draufsitzen. Mache Pferde mag man noch nicht mal aus der Box holen. Angst ist ein schlechter Berater am Pferd, nicht zu verwechseln mit Respekt verliert man den, kann das lebensgefährlich sein.
Viele fragen sich jetzt warum, in drei Teufelsnamen, will man reiten, wenn man Angst vor dem Pferd hat? Weil der Wunsch diesen Tieren nahe zu sein, einfach zu groß ist.
Es gibt viele Wege mit dieser Angst wieder fertig zu werden. Gute Trainer, ein Pferd, welches Vertrauen ausstrahlt und souverän in jeder Situation reagiert, um Ihnen das Vertrauen wieder zurückzugeben, hat schon so manchem ängstlichen Reiter helfen können. Und der Spruch “Reiten hilft“, gilt auch hier. Je mehr Routine man erlangt, umso einfacher wird es wieder, ohne dieses „Magenklemmen“ aufzusteigen.
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Der Pylonenzirkel !

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Für Pferde, welche schwer locker und losgelassen werden unter dem Reiter, ist das eine super Übung.
Baut Euch aus Pylonen eine Zirkel auf, mit 12-14m Durchmesser. Reitet am langen Zügel im Schritt.
Im Trab: auch am langen Zügel, oder einhändig, im Entlastungssitz oder leichttraben.
Schaut dabei immer, was man sowieso machen sollte, auf den Hufschlag voraus. Also “Nicht auf die Mähne gucken.” 😉
Für diese Übung sind Pylonen ideal, da sie das Pferd “in der Spur” halten. Stellt Euch einen Timer, damit die regelmäßigen Wechsel garantiert sind.
Ich würde wie in der Equikinetic, eine Minute linke Hand , 30 Sekunden Pause, 1 Minute rechte Hand, abwechseln. Achtet auf Euer Pferd, wenn es Anzeichen zeigt, dass es genug ist.
Wieviel Schritt- oder Trabrunden ihr in der jeweiligen Einheit reitet, hängt von Eurem Pferd ab.
Diese Übung könnt Ihr, als alleinige Einheit reiten, oder in einen Dual-Aktivierungspacours einbauen.

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