Dual-Aktivierung: denn nur durch die Kurve, gelangen Sie zur perfekten Geraden!

By 3. Juni 2014Termine

Schauen sie sich einmal die Volten in einer Dressurprüfung ,auch der höheren Klassen an.Sie werden staunen. Heisst es nicht immer ,dass das Pferd “in sich gerade auf gebogener Linie” sein soll?. Nun ja, der Wunschgedanke geht oft an der Wirklichkeit vorbei.
Dass das Pferd nicht in der “ Spur läuft “ ist das Resultat schlechter oder mangelnder Ausbildung. Das Pferd hat nicht gelernt, “ in sich gerade “ zu werden und wenn man manche Reiter beobachtet, ist einem schnell klar,dass die klassische Ausbildung umgangen wurde und mit fragwürdigen Methoden und zuviel Mechanik gearbeitet wird. Zusammengezurrte Pferde die steif und schief im ”Kreis” laufen.
Das Zauberwort heisst umlasten, um „gerade“, also in der Spur um eine Kurve zu kommen. Das Pferd muss, um das äussere Hinterbein koordinieren zu können,dieses zum Schubbein werden lassen und um die Vorderhand richtig „auszubalancieren“, das innere hintere Bein zum Standbein umfunktionieren..

Dazu müssen Bauch und Hinterhandmuskulatur Tragearbeit leisten .Diese Muskeln müssen trainiert werden, ansonsten hat das Pferd nicht die Kraft auf das innere hintere Bein zu lasten. Hierzu wäre allerdings auch eine aktive Hinterhand und ein schwingender Rücken sehr hilfreich.
Nur wenn das Pferd gelernt hat, ausbalanciert und koordiniert durch die Kurven zu kommen ,wird es gerade!
Es ist jedoch sehr von Vorteil, wenn das Pferd gelernt hat, auch wenn sich der Reiter erlaubt, das äussere Bein mal versehentlich 2 cm zu weit vorne zu haben ,sich selber auszubalancieren, ohne mit der Hinterhand auszufallen. Und Hand aufs Herz, wer von uns (außer ein paar Ausnahmen )ist in der Lage immer punktgenaue Hilfen zu geben?
„In sich gerade werden“, richtig zu lasten und lernen sich auszubalancieren, gehört zur Grundausbildung eines jeden Pferdes ,ob das jetzt ein Turnierpferd oder der Freizeithafi ist, spielt keine Rolle. Hat das Pferd das gelernt ,ist es dann auch in der Lage auf immer feinere Hilfen zu reagieren und macht grobes Einwirken unnötig.Das Pferd wird durchlässiger.
Hier setzt die Dual-Aktivierung an.
Durch die ständigen rechts/links Wechsel in der Dual-Aktivierung, lernt das Pferd jetzt seine Beine richtig zu sortieren und es fängt an umzulasten,gewinnt an Balance und Koordination. Nochmals,das Pferd nimmt auf dem inneren hinteren Bein mehr Last auf, es wird zum Lastbein und das äussere Hinterbein zum Schubbein. Dadurch richtet sich das Pferd auf gebogener Linie in sich gerade”,die Vorhand/Hinterhandkoordination wird optimiert, das Pferd weiss sich, mit (trotz)Reiter, besser um die Kurve zu bewegen,reagiert besser auf die Hilfen ,da es gelernt hat, sich und den Reiter besser auszubalancieren.

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Michael Geitner

Pferdetrainer
Michael Geitner (geb. 1964), mittlerweile einer bekanntesten und erfolgreichsten Pferdetrainer Deutschlands wuchs auf einer der ersten Western-Ranches in Deutschland auf. Er ist Autor diverser, erfolgreicher Pferdeliteratur und entwickelte mit “Be Strict“, Dual-Aktivierung und Equikinetic pferdegerechte Trainingsarten die dazu beitragen, die Welt der Pferde zu verbessern. 1999 startete er mit „Be Strict! "eines der besten Konzepte im Umgang und der Problemlösung mit Pferden. Michael Geitner konnte mit “Be Strict“ zahllosen Menschen helfen, ihre Pferde besser zu verstehen und den Umgang mit ihnen erleichtern. Die Geschichten seiner berühmte Pony/Zebradame Zesel, die Auflage der Cavallo 2003 wahrscheinlich um einiges steigerte, war nur ein eindrucksvolles Beispiel von der Wirksamkeit dieses Konzeptes. Be Strict war das Konzept das bis heute eine wichtige Basis im Zusammenleben zwischen Mensch und Pferd darstellt. Konsequenz gepaart mit Güte und Kulanz fordert Michael Geitner zur Wahrnehmung des Partner Pferd auf. Leicht verständlich, auf sehr unterhaltsame „ Geitner Art“ erklärt, war und ist „Be strict“ ein Meilenstein der Pferdeerziehung. Ebenfalls ein Ausrufezeichen im Pferdetraining, setzte Michael Geitner 2003 mit der Entwicklung der Dual-Aktivierung. Ein hoch effektives und erfolgreiches Zusatztraining für alle Sparten der Reiterei, um die Balance und die Koordination der Pferde zu fördern. Die Dual-Aktivierung ist weit mehr. Wissenschaftlich fundierte Erkenntnisse untermauern die Effektivität der Dual-Aktivierung. Da Pferde die Welt weitestgehend in Grauschattierungen sehen, die Farbe Blau und Gelb jedoch wahrgenommen werden, machte Michael Geitner seine „Dualgassen“ in Blau und Gelb. Mittlerweile sind diese Farben zu seinem Markenzeichen geworden. Pferdeexperten aus der ganzen Welt nutzen die Dual-Aktivierung, um im Sport Ausbildung oder Freizeitbereich die Gesundheit und die Leistungen ihrer Pferde zu fördern. Michael Geitner ist Besitzertrainer für Galopprennpferde und erreicht mit ausschließlich „alten“ Pferden erstaunliche Erfolge. Alle Pferde sind heute als Lehrpferde im Einsatz und erfreuen sich bester Gesundheit. 2013 war der Startschuss der Equikinetic. Ein effizientes Muskelaufbauprogramm, das es ermöglicht, das Pferd einfach, aber sinnvoll zu gymnastizieren und effizient Muskulatur aufzubauen. Diese Art des Trainings wird ihren Weg gehen und die Welt von Mensch und Pferd erheblich erleichtern. Mittlerweile konnte Michael Geitner in ca. 450 Lehrgängen mit über 4000 Pferd-Mensch Kombinationen, vielen Pferden und Menschen auf den Weg helfen, eine neue partnerschaftliche Beziehung zu beginnen. Michael Geitner bietet auf seiner Anlage in Rechtmehring die Ausbildung zum Dual-Aktivierungstrainer, sowie die Pferde-Wissen-Kompakt Ausbildung an. Seine Ausbildungen sind praxisnah, verständlich und fundiert und überzeugen Jahr für Jahr sehr viele Menschen, einen neuen Berufsstart mit dieser Ausbildung beginnen.

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