Muskelverspannungen, ein Teufelskreis: Warum das Pferd geraderichten?

By 31. März 2017Termine

Pferde haben eine Seite, auf der ihnen das Laufen auf einer gebogenen Linie leichter, auf der anderen schwerer fällt. Ebenso wie beim Mensch, spielt dabei die Händigkeit eine große Rolle. Geradegerichtet bedeutet, dass sich das Pferd auf beiden Seiten gleichmäßig ausbalancieren und zu koordinieren kann, was dem Pferd, besonders auf gebogener Linie, schwerfällt. Irgendwie versuchen sie es dann zu kompensieren. Das sind mitunter ganz gruselige Bilder, die man zu sehen bekommt, da oft viel zu schnell longiert und geritten wird. Das Pferd läuft seiner Balance hinterher…also dieses „Vorwärts!“ beim Reiten und Longieren, sollte nichts mit km/h zu tun haben, um es mal zu erwähnen.

Nur in der Kurve ist es möglich, ein Pferd geradezurichten, also dem Pferd die Lauftechnik beizubringen, sich gleichmäßig auf einer gebogenen Linie auszubalancieren. Wird ein Pferd nicht geradegerichtet oder das ganze durch reiterliche Einwirkung noch verschlechtert, begibt sich das Pferd in eine Schonhaltung. Es können schmerzhafte Muskelverspannungen entstehen.
Muskelverspannungen sind schmerzhafte Muskelverhärtungen die entstehen, wenn Muskel, zu langanhaltenden Tonus haben, also Muskelspannung zu lange besteht. Muskeln haben die Aufgabe den Körper zu bewegen und müssen sich an und entspannen. Wird der Muskel zu lange angespannt, kommt es zu oft zu äußerst schmerzhaften Zuständen. Denken wir einmal daran, wenn ein Pferd den Rücken wegdrückt. Der Rückenmuskel kann sich nicht mehr arbeiten, verhärtet und im schlimmsten Falle, atrophiert er.

Aber nicht nur der wichtige lange Rückenmuskel, auf den oft noch geachtet wird, ist von einer enormen Bedeutung. Die Muskulatur arbeitet in Ketten. Ist ein Muskel verspannt und schmerzt dieser, führt das häufig zu einem Teufelskreis aus chronischen Schmerzen.
Schmerzt ein Muskel, versucht das Pferd diesen Bereich zu entlasten und begibt sich in eine Schonhaltung, was wiederum zusätzlich zu Schmerzen im betroffenen Bereich und zu neuen Verspannungen, in anderen muskulären Bereichen führt. Die ursprüngliche Verspannung weitet sich also auf andere Muskelgruppen aus. Zu allem Übel, entsteht ein Schmerzgedächtnis und eine durch falsche Reitweise oder nicht korrigierte Schiefe, werden Schmerzen zum chronischen Problem.
Equikinetic, Dual-Aktivierung und EquiClassic-Work, sind Zusatztrainings, die genau da ansetzten. Verspannungen durch Balance zu vermeiden und eine gleichmäßige Muskulatur aufzubauen.
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Michael Geitner und Alexandra Schmid

Bild könnte enthalten: Pferd und im Freien
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Michael Geitner

Pferdetrainer
Michael Geitner (geb. 1964), mittlerweile einer bekanntesten und erfolgreichsten Pferdetrainer Deutschlands wuchs auf einer der ersten Western-Ranches in Deutschland auf. Er ist Autor diverser, erfolgreicher Pferdeliteratur und entwickelte mit “Be Strict“, Dual-Aktivierung und Equikinetic pferdegerechte Trainingsarten die dazu beitragen, die Welt der Pferde zu verbessern. 1999 startete er mit „Be Strict! "eines der besten Konzepte im Umgang und der Problemlösung mit Pferden. Michael Geitner konnte mit “Be Strict“ zahllosen Menschen helfen, ihre Pferde besser zu verstehen und den Umgang mit ihnen erleichtern. Die Geschichten seiner berühmte Pony/Zebradame Zesel, die Auflage der Cavallo 2003 wahrscheinlich um einiges steigerte, war nur ein eindrucksvolles Beispiel von der Wirksamkeit dieses Konzeptes. Be Strict war das Konzept das bis heute eine wichtige Basis im Zusammenleben zwischen Mensch und Pferd darstellt. Konsequenz gepaart mit Güte und Kulanz fordert Michael Geitner zur Wahrnehmung des Partner Pferd auf. Leicht verständlich, auf sehr unterhaltsame „ Geitner Art“ erklärt, war und ist „Be strict“ ein Meilenstein der Pferdeerziehung. Ebenfalls ein Ausrufezeichen im Pferdetraining, setzte Michael Geitner 2003 mit der Entwicklung der Dual-Aktivierung. Ein hoch effektives und erfolgreiches Zusatztraining für alle Sparten der Reiterei, um die Balance und die Koordination der Pferde zu fördern. Die Dual-Aktivierung ist weit mehr. Wissenschaftlich fundierte Erkenntnisse untermauern die Effektivität der Dual-Aktivierung. Da Pferde die Welt weitestgehend in Grauschattierungen sehen, die Farbe Blau und Gelb jedoch wahrgenommen werden, machte Michael Geitner seine „Dualgassen“ in Blau und Gelb. Mittlerweile sind diese Farben zu seinem Markenzeichen geworden. Pferdeexperten aus der ganzen Welt nutzen die Dual-Aktivierung, um im Sport Ausbildung oder Freizeitbereich die Gesundheit und die Leistungen ihrer Pferde zu fördern. Michael Geitner ist Besitzertrainer für Galopprennpferde und erreicht mit ausschließlich „alten“ Pferden erstaunliche Erfolge. Alle Pferde sind heute als Lehrpferde im Einsatz und erfreuen sich bester Gesundheit. 2013 war der Startschuss der Equikinetic. Ein effizientes Muskelaufbauprogramm, das es ermöglicht, das Pferd einfach, aber sinnvoll zu gymnastizieren und effizient Muskulatur aufzubauen. Diese Art des Trainings wird ihren Weg gehen und die Welt von Mensch und Pferd erheblich erleichtern. Mittlerweile konnte Michael Geitner in ca. 450 Lehrgängen mit über 4000 Pferd-Mensch Kombinationen, vielen Pferden und Menschen auf den Weg helfen, eine neue partnerschaftliche Beziehung zu beginnen. Michael Geitner bietet auf seiner Anlage in Rechtmehring die Ausbildung zum Dual-Aktivierungstrainer, sowie die Pferde-Wissen-Kompakt Ausbildung an. Seine Ausbildungen sind praxisnah, verständlich und fundiert und überzeugen Jahr für Jahr sehr viele Menschen, einen neuen Berufsstart mit dieser Ausbildung beginnen.

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20. Oktober Equinight und 21. Oktober Equiday im Barockreitzentrum Heimsheim, 71296 Heimsheim
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