Werden Sie bewegt ,oder führen Sie schon?

By 3. Juni 2014Termine

Wissenschaftler haben nachgewiesen, dass Dominanz ,bzw. der soziale Rangordnungsstatus, zu einem gewisse Teil, im Gehirn von sozial lebenden Säugetieren fest verankert ist. (1) Eine sinnvolle Entwicklung der Evolution, da es in z.B. Pferdeherden die soziale Hierarchie erleichtert und somit Kräfte und energiezehrende Kämpfe minimiert.
Bspw. ist das Verhalten der Leitstute somit nicht nur von Erziehung und Umweltbedingungen abhängig, sondern sie wird mit einer gewissen Autoritätsveranlagung geboren. Ebenso vererben also die weniger dominanten Stuten demnach, die Veranlagung sich unterzuordnen.
In einem Punkt sind uns Pferde noch sehr ähnlich, nämlich über nonverbale Körpersprache zu kommunizieren. Im Zusammeleben der Menschen wird die Rangordnung ebenso geregelt wie in einer Pferdeherde. Ranghohe Menschen bewegen rangniedrigere Menschen(Sekretärin holt den Kaffee und wenn es ein guter Chef ist,macht sie das auch noch gerne)
Menschen kommunizieren zu einem Grossteil über ihre Körpersprache und (meistens) unterbewusst, wissen wir damit umzugehen, eigentlich sind wir Meister darin.

Nur im Umgang mit Pferden verlässt uns oft unser Instinkt. die Pferde aber im Umgang mit Menschen nicht. Pferde und Menschen habe die kognitive Fähigkeit, die soziale Kompetenz anderer zu erkennen, nicht nur innerhalb de eigenen Art.
Nur ein Bsp.: wenn ein Pferd in einer Volte innen geführt wird und es behält sein Tempo bei, muss der Mensch die grössere Linie schneller laufen. 1:0 für das Pferd es hat uns bewegt. Und wer bewegt führt!!!
Es heisst also uns bewusst zu werden und darauf zu achten, wie uns Pferde eigentlich bewegen. Da wir ja die “intelligentere Spezies” sind ,dürfte das wohl kein Problem sein.Wie wichtig und hilfreich das ist, merkt man schnell wenn man mit einem dominanten Tier zu tun hat. Selbst wenn wir jetzt nicht zu der besonders dominanten Exemplaren zählen, können wir durch einen guten Führungsstil, das ranghohe Tier davon überzeugen, dass wir gute Teamführer sind.
Man könnte auch sagen mit den eigenen Waffen schlagen,aber wir sind ja nicht im Krieg, (auch wenn in der Reiterei es manchmal anders anmutet) sondern wollen eine funktionierende Partnerschaft.
Darauf zu achten “wer bewegt wen” verbessert die Beziehung zwischen Mensch und Pferd enorm und baut durch gute Führungsqualitäten Vertrauen auf.
Soziale Hierarchie wird am besten nicht durch Gewalt geregelt ,das erzeugt nur Angst, keinen Respekt, sondern durch die Qualität anderen sicher zu führen.
www.focus.de/wissen/mensch/neurowissenschaft/das-geheimnis-von-sozialem-status-wer-ist-hier-der-boss_aid_670111.html

The following two tabs change content below.

Michael Geitner

Pferdetrainer
Michael Geitner (geb. 1964), mittlerweile einer bekanntesten und erfolgreichsten Pferdetrainer Deutschlands wuchs auf einer der ersten Western-Ranches in Deutschland auf. Er ist Autor diverser, erfolgreicher Pferdeliteratur und entwickelte mit “Be Strict“, Dual-Aktivierung und Equikinetic pferdegerechte Trainingsarten die dazu beitragen, die Welt der Pferde zu verbessern. 1999 startete er mit „Be Strict! "eines der besten Konzepte im Umgang und der Problemlösung mit Pferden. Michael Geitner konnte mit “Be Strict“ zahllosen Menschen helfen, ihre Pferde besser zu verstehen und den Umgang mit ihnen erleichtern. Die Geschichten seiner berühmte Pony/Zebradame Zesel, die Auflage der Cavallo 2003 wahrscheinlich um einiges steigerte, war nur ein eindrucksvolles Beispiel von der Wirksamkeit dieses Konzeptes. Be Strict war das Konzept das bis heute eine wichtige Basis im Zusammenleben zwischen Mensch und Pferd darstellt. Konsequenz gepaart mit Güte und Kulanz fordert Michael Geitner zur Wahrnehmung des Partner Pferd auf. Leicht verständlich, auf sehr unterhaltsame „ Geitner Art“ erklärt, war und ist „Be strict“ ein Meilenstein der Pferdeerziehung. Ebenfalls ein Ausrufezeichen im Pferdetraining, setzte Michael Geitner 2003 mit der Entwicklung der Dual-Aktivierung. Ein hoch effektives und erfolgreiches Zusatztraining für alle Sparten der Reiterei, um die Balance und die Koordination der Pferde zu fördern. Die Dual-Aktivierung ist weit mehr. Wissenschaftlich fundierte Erkenntnisse untermauern die Effektivität der Dual-Aktivierung. Da Pferde die Welt weitestgehend in Grauschattierungen sehen, die Farbe Blau und Gelb jedoch wahrgenommen werden, machte Michael Geitner seine „Dualgassen“ in Blau und Gelb. Mittlerweile sind diese Farben zu seinem Markenzeichen geworden. Pferdeexperten aus der ganzen Welt nutzen die Dual-Aktivierung, um im Sport Ausbildung oder Freizeitbereich die Gesundheit und die Leistungen ihrer Pferde zu fördern. Michael Geitner ist Besitzertrainer für Galopprennpferde und erreicht mit ausschließlich „alten“ Pferden erstaunliche Erfolge. Alle Pferde sind heute als Lehrpferde im Einsatz und erfreuen sich bester Gesundheit. 2013 war der Startschuss der Equikinetic. Ein effizientes Muskelaufbauprogramm, das es ermöglicht, das Pferd einfach, aber sinnvoll zu gymnastizieren und effizient Muskulatur aufzubauen. Diese Art des Trainings wird ihren Weg gehen und die Welt von Mensch und Pferd erheblich erleichtern. Mittlerweile konnte Michael Geitner in ca. 450 Lehrgängen mit über 4000 Pferd-Mensch Kombinationen, vielen Pferden und Menschen auf den Weg helfen, eine neue partnerschaftliche Beziehung zu beginnen. Michael Geitner bietet auf seiner Anlage in Rechtmehring die Ausbildung zum Dual-Aktivierungstrainer, sowie die Pferde-Wissen-Kompakt Ausbildung an. Seine Ausbildungen sind praxisnah, verständlich und fundiert und überzeugen Jahr für Jahr sehr viele Menschen, einen neuen Berufsstart mit dieser Ausbildung beginnen.

Leave a Reply